Das perfekte Gebiss aus einem Guss

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Das perfekte Gebiss aus einem Guss

30. März 2020 // 00:00
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Das perfekte Gebiss aus einem Guss

Während draußen die ersten Vögel ihr Morgenlied anstimmen, füllt Hartmut Köster kleine Metallstifte und Zylinder in ein Keramikgefäß, das wie ein Mini-Blumentopf aussieht. Bei den glänzenden Teilchen handelt es sich um eine Nichtedelmetall-Legierung (NEM) aus Kobalt, Chrom und Molybdän, aus der er gleich Zahnersatzelemente in Form gießt. „Diese Mischung ist extrem hart, haltbar und gut verträglich“, erklärt der erfahrene Zahntechniker. Seit über 30 Jahren ist er beim Dental-Labor Rübeling beschäftigt.

Von Rita Rendelsmann

Am Computer modeliert

Ich fange als erster an, damit die Metallteile bereits abgekühlt sind, wenn die Kollegen ab 7 Uhr zur Arbeit kommen“, beschreibt Köster den täglichen Arbeitsablauf und öffnet den kleinen Ofen, in dem die am Vortag unter anderem mittels CAD (Computer aided Design) gefertigten Formen glühen. In diesem Verfahren wird anhand der Daten der Zahnersatz am Computer modelliert oder per digitaler Abformung eingescannt. Mit einer Zange entnimmt Köster die Form und spannt sie vorsichtig in die Guss-Schleuder ein, in der das Metallgemisch gleich in die Form gelangt. Nach dem Verschließen sind durch ein Sichtfenster die Stifte und Zylinder sichtbar, bis sie zusammenschmelzen und den lasergenau ausgefrästen Hohlraum komplett ausfüllen.

Beiträge zur wissenschaftlichen Arbeit

„Unsere Kunden profitieren nicht nur von unserer jahrzehntelangen Laborerfahrung“, erläutert Frank Rübeling, der 2001 die Geschäftsführung in Bremerhaven übernommen hat. „Wir leisten zudem laufend praktische Beiträge zur wissenschaftlichen Arbeit an zukunftsweisenden Technologien wie der hier angewandte Dentale 3D-Druck, der Frästechnik und der Funkenerosion.“

Zahntechnikmeister Günter Rübeling gründete das Rübeling Dental-Labor im Jahr 1958 in Bremerhaven. Hier hat er die dentale Funkenerosion erfunden und damit die Zahntechnik verändert. Im Jahr 1991 gründete er ein Labor in Berlin, das heute ähnlich groß ist wie das in Bremerhaven. Die Rübeling Gruppe umfasst zwei Labore, ein Fräszentrum und einen Dentalhandel mit zusammen über 250 Mitarbeitern.

Filigrane Handarbeit

„Mittlerweile sind die Güsse abgekühlt und dienen als Grundlage für das Verkleiden und Modellieren in filigraner Handarbeit. Still und konzentriert arbeiten die Zahntechniker mit ihren Werkzeugen oder am Computerbildschirm an ihren aktuellen Dentalmodellen. „Das Metall ist hinterher nicht mehr sichtbar“, betont Frank Rübeling. Vielmehr bestehen die Oberflächen der Implantate, Kronen, Brücken, Inlays, Onlays, Overlays und Veneers aus Vollkeramik, Kunststoff oder Zirkonoxidkeramik.

Perfektes Ergebnis angestrebt

Rübeling verspricht, dass festsitzender Zahnersatz nicht nur aussieht wie natürliche Zähne, sondern sich auch so anfühlt. „Wir arbeiten jeden Tag daran, dass Patienten so selten wie nötig zum Zahnarzt gehen müssen. Denn: Was beim ersten Mal sitzt, muss später nicht mehr korrigiert werden“, weiß der erfahrene Geschäftsführer. Deshalb streben er und sein Team immer nach dem perfekten Ergebnis. „Da wir an die Vorteile der interdisziplinären Arbeit zwischen Zahnarzt und Labor glauben, stellen wir Zahnärzten gemeinsam mit der Zahnärztekammer Bremen zudem ein breites Schulungs- und Fortbildungsprogramm zur Verfügung. Außerdem setzen wir auf interne Aus- und Weiterbildung und sind heute stolz darauf, dass fast alle in unserem Betrieb angestellten Zahntechnikermeister auch bei uns zum Zahntechniker ausgebildet wurden.“

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