Mit der Schließdienstrunde werden einige Tiere hinter die Kulissen geführt, nachdem die letzten Besucher den Zoo am Meer verlassen haben.

Mit der Schließdienstrunde werden einige Tiere hinter die Kulissen geführt, nachdem die letzten Besucher den Zoo am Meer verlassen haben.

Foto: Zoo am Meer

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Der Schließdienst im Zoo am Meer

6. November 2021 // 00:05
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Das Wetter ist hervorragend. Keine einzige Wolke ist am Himmel zu sehen. Einige Besucher tummeln sich noch vor den Gehegen und genießen die letzten Momente im Zoo am Meer.

Tiere zur Nachtruhe

Die Tierpfleger Carmen, Thomas und Azubi Julian sind für den Schließdienst eingeteilt, was bedeutet, dass sie einige Tiere, wie zum Beispiel die Pumas und Schimpansen hinter die Kulissen zum Abendessen oder zur Nachtruhe bitten und, nachdem die letzten Besucher den Zoo verlassen haben, den Zoo abschließen.

Schließzeit bedeutet Futter

Eine Stunde vor Zooschluss, im Sommer um ca. 18 Uhr, startet die Schließdienstrunde an der Streichelwiese bei den Serama-Zwerghühnern und Hauskaninchen. Carmen füttert die Zwerghühner im Innern der großen Wurzel, die eigentlich ein Stall ist und Julian die Kaninchen in ihrem Stall unter dem Spielplatzschiff.

Sicherheit für Schimpansen

Nächster Stopp: Die Schimpansen, die zu den besonders gefährlichen Wildtieren gehören. Bei diesen Tieren müssen die Pfleger besondere Vorsicht walten lassen, bevor sie in den Stall geholt werden. Es wird geschaut, ob alle Schlösser und Riegel des Stalls doppelt verschlossen sind. Der Schließdienst bei diesen Tieren wird nach dem Vier-Augen-Prinzip, das heißt immer mit zwei Tierpflegern, durchgeführt. Im Anschluss folgt die Fütterung im Stall, welche eine wichtige Routine für die Schimpansen ist und die Nachtruhe einläutet.

Jeder Puma einenn Stall

Weiter geht es zu den Pumas. Im Gegensatz zu den Schimpansen leben Pumas nicht in sozialen Familienverbänden, sondern sind typische Einzelgänger. Sie halten sich zeitweise gerne in kleineren Gruppen auf, kennen jedoch bei der Fütterung keine Freunde. Im Pumastall im Zoo am Meer hat jede Katze ihre eigene Box, in der die individuelle Futterration liegt. So gibt es keinen Streit um das Futter. Zudem mögen es Katzen gerne trocken und warm und kommen gerne abends in den Stall. Während Thomas und Julian die Schieber betätigen, steht Carmen am Fenster zwischen Stall und Außenanlage, von wo aus sie die
Pumas beobachten kann. Sobald der Schieber aufgeht, kommen die Pumas in den Stall und machen es sich gemütlich.

Es ist ruhig im Zoo

Bei der letzten Kontrollrunde fällt der Blick noch zu den Eisbären, Robben und Pinguinen. Sie bleiben alle nachts draußen, haben es sich aber auch schon an Land oder in ihren unterschiedlichen „Kuschelzonen“ gemütlich gemacht.

Mittlerweile ist es im Zoo sehr ruhig geworden. Die Sonne steht tief und taucht ihn in ein wunderbares gold-gelbes Abendlicht. Zum Schluss teilen sich Carmen, Thomas und Julian auf und gehen alle Wege ab, um sicherzugehen, dass alle Besucher den Zoo verlassen haben. Julian übernimmt die Kontrolle des Aquariums und der Toiletten, Thomas kontrolliert die Terrassen und Carmen den Hauptweg. Das Drehkreuz am Ausgang wird verriegelt und mit einer Matte gegen das ungewollte Eindringen von Wildkaninchen abgeriegelt. Für die Tierpfleger:innen folgt die wohlverdiente Dusche, dann werden auch hinter den Kulissen die Lichter gelöscht und es heißt endlich „Feierabend“. (vk)

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