Ein Schild sperrt prophylaktisch mit dem Verweis auf den Tierseuchenschutz den Zugang zu einer Gänsezucht.

Wegen der kursierenden Vogelgrippe sei nicht nur die Gänsekeule auf dem Teller der Deutschen, sondern auch die Existenz vieler Betriebe in Gefahr.

Foto: Woitas/dpa

Deutschland und die Welt

Geflügelzüchter: Weihnachtsgans war noch nie so in Gefahr

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Von nord24
12. Oktober 2022 // 18:30

An Weihnachten wird nach Befürchtung von Geflügelzüchtern wegen der kursierenden Vogelgrippe so mancher auf die Weihnachtsgans verzichten müssen.

Bestände verloren

"Noch nie war die Gans so sehr in Gefahr wie jetzt", sagte Lorenz Eskildsen, Vorsitzender des Bundesverbandes Bäuerlicher Gänsehaltung. In den vergangenen Monaten hätten Kolleginnen und Kollegen in Deutschland, Polen und Ungarn wegen der Vogelgrippe erhebliche Teile ihrer Bestände verloren. Dadurch sei nicht nur die Gänsekeule auf dem Teller der Deutschen, sondern auch die Existenz vieler Betriebe in Gefahr.

Aus Polen und Ungarn

Etwa 80 Prozent der Gänse kommen Eskildsen zufolge jedes Jahr als Importware aus Polen und Ungarn nach Deutschland. Die übrigen 20 Prozent der Tiere wüchsen in Deutschland auf und würden dort geschlachtet.

Gestiegene Preise

Da mittlerweile so viele Bestände im Zuge der Vogelgrippe-Welle starben oder vorsorglich getötet wurden, seien auch die Preise für Gänse deutlich gestiegen. (dpa)

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