Ein Phantombild

Das Datum für die Rückkehr des Maskenmannes steht noch nicht fest.

Foto: picture alliance / dpa

Deutschland und die Welt

Hannover: Gefängnisverlegung vom "Maskenmann"

16. September 2021 // 12:13

Der zu lebenslanger Haft verurteilte Serienmörder Martin N. wurde unter dem Namen "Maskenmann" bekannt. Nun kehrt er aus Frankreich zurück in ein niedersächsisches Gefängnis.

Verurteilung 2012

Zwischen 1992 und 2001 schlich sich der Kindermörder Martin N. nachts maskiert an die Betten seiner Opfer, die oft in Schullandheimen und Zeltlagern übernachteten und im Raum Bremen auch in Einfamilienhäuser. Jahrelang missbrauchte Martin N. kliene Jungen sexuell und ermorderte drei von ihnen im Alter von 8, 9 und 13 Jahren. Hierfür wurde der frühere Lehramtstudent vom Landgericht Stade 2012 verurteilt.

Auslieferung nach Frankreich

Anfang des Jahres wurde der zu lebenslanger Haft verurteilte Serienmörder nach Frankreich ausgeliefert, weil die Staatsanwaltschaft Nantes wegen Mordes an einem Minderjährigen gegen ihn ermittelte. Laut Medienberichten ist Martin N. Verdächtiger im Fall des Jungen Jonathan, der 2004 aus einem Schullandheim in Westfrankreich entführt worden war. Die Leiche Kindes war wenige Wochen später entdeckt worden.

Rückkehr nach Niedersachsen

Martin N. kehrt nun aus Frankreich zurück in ein niedersächsisches Gefängnis. "Ein genaues Datum für die Rückkehr steht noch nicht fest", sagte ein Sprecher des Justizministeriums in Hannover am Donnerstag. Zuvor hatte die «Neue Osnabrücker Zeitung» («NOZ») berichtet, dass der heute 50-Jährige in die Justizvollzugsanstalt Celle zurückkommt. Der Sprecher des niedersächsischen Justizministeriums konnte zum Sachstand des Verfahrens in Frankreich nichts sagen.

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