Weil während des Lockdowns in Städten weniger los war, sank die Zahl der Taschendiebstähle signifikant.

Weil während des Lockdowns in Städten weniger los war, sank die Zahl der Taschendiebstähle signifikant.

Foto: Symbolfoto: Gambarini/dpa

Deutschland und die Welt

Kriminalität in Städten sinkt weltweit

3. Juni 2021 // 15:03

Die Kriminalität in Städten ist dank der Corona-Beschränkungen einer aktuellen Studie zufolge weltweit gesunken.

Deutlich weniger Taschendiebstähle

Die tägliche Zahl von Angriffen ging demnach im Schnitt aller Städte um 35 Prozent zurück, Taschendiebstähle sogar fast um die Hälfte. Als deutsche Stadt wurde Hannover mit untersucht.

Geringerer Rückgang bei Morden

Ein von Wissenschaftlern der Universitäten Cambridge und Utrecht geleitetes Forscherteam hatte in 27 Städten weltweit untersucht, wie sich die Zahl der Straftaten vor und während der Corona-Beschränkungen entwickelt haben. Demnach fiel der Rückgang bei Morden mit durchschnittlich 14 Prozent weniger stark aus. „In vielen Gesellschaften wird ein signifikanter Teil der Morde zu Hause begangen. Die städtischen Bewegungseinschränkungen hatten daher nur wenig Auswirkungen auf häusliche Morde“, erklärte Forscherin Amy Nivette von der Uni Utrecht.

Sperrstunden zeigen Wirkung

Anders bei den Angriffen oder Diebstählen. Beispielsweise durch Sperrstunden wurden die Möglichkeiten erstickt, die städtische Kriminalität fördern, heißt es in der Studie.(dpa)

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