Ein Coronavirus

Ab Freitagnachmittag sollen schwerkranke Corona-Patienten mit Hilfe der Luftwaffe auf andere Intensivstationen verlegt werden.

Foto: picture alliance/dpa/Centers for Disease Control and Prevention/AP

Deutschland und die Welt

Luftwaffe startet am Nachmittag mit Corona-Hilfsflügen

26. November 2021 // 10:43

Wegen drohender Überlastung des Gesundheitswesens hilft nun die Luftwaffe bei der innerdeutschen Verteilung von Patienten.

Schwerkranken nach Münster-Osnabrück verlegen

Die Luftwaffe wird sich von Freitagnachmittag an mit einem Spezialflugzeug an der Verlegung von Intensivpatienten in der Corona-Pandemie beteiligen. Ein Airbus A310 MedEvac soll um 14 Uhr auf dem bayerischen Flughafen Memmingen landen und Schwerkranke nach Münster-Osnabrück in Nordrhein-Westfalen fliegen. Die Ankunft der Maschine wurde für den frühen Abend geplant.

Fliegende Intensivstation

Mit den Flugzeugen sollen Intensivpatienten bei einer regionalen Überlastung von Krankenhäusern in Regionen mit freien Kapazitäten geflogen werden. Hierfür hält die Luftwaffe zwei Flugzeuge bereit: der Airbus A310 MedEvac, eine „fliegende Intensivstation“ mit sechs dieser Behandlungsplätze, sowie eine umgerüstete Spezialmaschine, das Überwachungsflugzeug A319OH. In dieses waren zwei Plätze zur Intensivbehandlung eingebaut worden. In Wunstorf (Niedersachsen) ist zudem ein A400M MedEvac stationiert. (dpa)

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