Dirk Ellermann (zweiter von links) und Team: „Wir sind für Sie da – 365 Tage erreichen Sie uns rund um die Uhr, auch an Feiertagen.“

Dirk Ellermann (zweiter von links) und Team: „Wir sind für Sie da – 365 Tage erreichen Sie uns rund um die Uhr, auch an Feiertagen.“

Foto: Hirschberg

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„Männer sind meistens unsterblich“

9. November 2021 // 00:05
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https://www.bestattungen-ellermann.de/

Beratungsgespräche rund um das Thema Bestattungen sind sehr persönlich und intensiv. „Deswegen nehmen wir uns dafür genau die Zeit, die nötig ist“, sagt Ole Hansen vom Bestattungsinstitut Ellermann.

„Um diesem Anspruch gerecht werden zu können, legen wir, im Bestattungsinstitut Ellermann, viele der Gesprächstermine gerne in die Nachmittagszeit“, ergänzt Hansen.

Menschen und ihre Geschichten

Es sind vor allem die Menschen und ihre Geschichten, die Ole Hansen an seinem Beruf als Bestatter faszinieren. Ob erste Gespräche mit ratsuchenden Angehörigen eines Verstorbenen, Planungen zu einer Trauerfeier oder ob als Unterstützer bei Behördenfragen oder anderen Dingen vor und nach der Beisetzung: Hinter all dem steckt nichts Makaberes, sondern Menschlichkeit – eben viel Persönliches, mit dem Ole Hansen und seine Kollegen täglich konfrontiert werden.

Zahlreiche persönliche Gespräche

„Wir führen viele nette Gespräche, und weil ja auch viele Schicksalsschläge dahinter stecken, tauchen wir dabei tief in das Privatleben des Gegenübers ein“, schildert der junge Bestatter. Ein wichtiges Thema ist auch die Bestattungsvorsorge. „Egal welches Alter – Sterben betrifft jeden“, bringt es Inhaber Dirk Ellermann auf den Punkt. Ole Hansen dazu: „Es gibt nichts Schlimmeres, als wenn beispielsweise der Ehepartner verstirbt, aber man nicht weiß, was er oder sie wollte.“

Über die Wünsche sprechen

Sich damit zuvor auseinandergesetzt und alles Wichtige besprochen zu haben, gebe ein Stück Sicherheit, auch in finanzieller Hinsicht. Doch nicht jeder spreche gerne über seine eigene Bestattung und somit über den eigenen Tod. „Frauen stehen dem Thema generell offener gegenüber, während Männer meistens nicht darüber sprechen möchten“, resümiert Ole Hansen und schmunzelt: „Sie denken, dass sie unsterblich seien.“ Andere würden es auch mit Humor nehmen. „Wir haben hier auch Vorsorgegespräche, in denen herzhaft gelacht wird.“

Zuhören und unterstützen

Gespräche in Sachen Vorsorge würden etwa eine Stunde dauern, können aber auch gerne mal darüber hinausgehen. „Bei Planungen zu Bestattungen vergehen auch schon mal drei Stunden, weil viele individuelle Dinge besprochen werden“, erzählt Ole Hansen. Wichtig sei die Einstellung auf den Kunden, egal ob vor oder nach der Beisetzung. „Wir sind immer da, auch einfach nur zum Zuhören und zum Unterstützen, denn Fragen gibt es viele - von dem Wegräumen der Blumen auf dem Grab bis hin zu Behördengängen.“ Nachmittags ab 15 Uhr fänden viele solcher Gespräche statt. Das bedeute aber nicht, dass ein Ratsuchender, der spontan am Vormittag komme, weggeschickt werde. „Viele brauchen ja auch einen kleinen Moment und werden bei uns erst einmal an die Hand genommen“, versichert der Bestatter, der trotz Terminkalender sehr flexibel sein muss. „Denn mit einem Anruf kann sich alles verändern, darauf müssen wir reagieren.“

In der Trauer Orientierung bieten

Ole Hansen unterstreicht: „Grundsätzlich, und einmal abgesehen von der Vorsorgeberatung, haben alle die zu uns Kontakt aufnehmen, eines gemeinsam – vom Professor bis hin zum Hartz-IV-Empfänger, von der 18-jährigen Enkelin bis zum 94-jährigen Witwer: Sie alle sind traurig.“ Dirk Ellermann betont: „Jeden von ihnen wollen wir in ihrer Trauer ein Stück Sicherheit und Orientierung geben – das ist uns wichtig.“ (bhi)

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