Neue Produktions- und Betriebsstätte von Sandor Seafood.

Die neue Produktions- und Betriebsstätte wurde mit Geldern aus dem Europäischen Meeres- und Fischereifond (EMFF) gefördert.

Foto: Soenke Hayen

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Sandor Seafood am neuen Standort

25. Oktober 2021 // 15:30
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Logo Sandor Seafood

Oben eine stilisierte Garnele, darunter ein Fisch mit Schuppen, die ineinanderfließen – ein Symbol für Fisch und Meeresfrüchte. Unter diesem neuen Logo besticht der zweigeschossige, schlichte Baukörper in direkter Nachbarschaft zum „Schaufenster Fischereihafen“ durch großformatige Fensterfronten und klare Linien.

Besser und Nachhaltiger in neuer Produktionsstätte

„In der neuen Produktionsstätte können während des gesamten Herstellungsprozesses die höchsten Ansprüche an Lebensmittelsicherheit und Qualitäten umgesetzt werden“, sagt Inhaber und Geschäftsführer Sandor Bacso. „Die neuen Räumlichkeiten sind allen unseren Bedürfnissen angepasst. Hier können wir effektiv, schneller, besser und nachhaltiger arbeiten.“

Handel und Dienstleistung

Sandor Seafood ist spezialisiert auf den Handel, die Verarbeitung und die Veredelung von Frischfisch, Tiefkühlfisch und Meeresfrüchten aus aller Welt. Außerdem ist das Unternehmen als Dienstleister im Bereich der Fischverarbeitung tätig, wie etwa dem Kommissionieren und Veredeln von Fisch.

Rund 200 Artikel stehen auf der Frischfisch-Preisliste, gut 200 weitere im Tiefkühlbereich. Sandor Seafood bedient und beliefert den Groß- und Einzelhandel, stationäre und ambulante Fischhändler in Bremerhaven und Cuxhaven sowie die umliegende Gastronomie, verkauft aber auch an Privatpersonen. Vor dem Neubau steht zu diesem Zweck ein Verkaufsanhänger mit einer großen Auswahl in der Fischtheke. Hier kann die Privatkundschaft von Mittwoch bis Sonnabend alles bekommen: Vom ganzen Fisch über Filet bis hin zu Meeresfrüchten. Auf Vorbestellung erfüllt das Unternehmen hier auch gerne einzelne Kundenwünsche.

Neubau war notwendig

Der Betrieb wurde vor 17 Jahren, am 13. September 2004, im Bremerhavener Fischereihafen gegründet und war als Mieter von zwei Abteilungen in der Packhalle XIII ansässig. „Im alten Gebäude konnten wir die neuesten Hygienestandards nicht mehr umsetzen“, erklärt Sandor Bacso die Notwendigkeit eines Neubaus. Vier Jahre lang hat der Unternehmer die Pläne für den Neubau an der Eichstraße mit seinem Fischmeister, dem Team und einem Planer erarbeitet, ist den Weg der Waren von der Anlieferung bis zur Auslieferung immer wieder im Detail durchgegangen, hat Informationen von alteingesessenen Betrieben eingeholt und die Pläne bis zum optimalen Ergebnis immer wieder feinjustiert.

Rund 1500 Quadratmeter Fläche inklusive Sozialräume

Entstanden ist ein innovativer Produktionsbetrieb auf rund 1500 Quadratmetern Fläche inklusive der modernen Sozialräume. Die gesamte Produktion und der Versand arbeiten konstant bei etwa acht Grad Celsius, bei Bedarf kann die Temperatur auch komplett auf zwei Grad Celsius heruntergefahren werden. Durch
das Ausbleiben von Temperaturschwankungen kann eine gleichbleibende Qualität der Waren gewährleistet werden. Hubwagen und Gabelstapler werden nur in jeweils speziell zugeordneten Bereichen gefahren und regelmäßig gereinigt und desinfiziert. Dockstationen einer zentralen Reinigungsanlage sind über den gesamten Betrieb verteilt.

Fotostrecke
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Unternehmer Sandor Bacso.
Unternehmer Sandor Bacso.

© Arnd Hartmann

Werksverkauf bei Sandor Seafood
Beste Qualität und gute Beratung: Gerd Baecker kümmert sich im Werksverkauf bei Sandor Seafood um die Wünsche der Privatkunden.

© Wagner

Effektive Abläufe bei Sandor Seafood.
Durch den Neubau konnten die Abläufe effektiv eingerichtet werden.

© Arnd Hartmann

Sandor Seafood am neuen Standort

© VK

Nachhaltigkeit ist ein Thema

Jeder Bereich ist durch Schleusen voneinander getrennt, Zugang gewährt ein Chipsystem nur dem, dem am Computer eine Zugangsberechtigung eingeräumt wurde. Auch Nachhaltigkeit ist ein Thema bei der Sandor Seafood: Auf dem Dach produziert eine Photovoltaikanlage den Strom, mit dem der Bedarf des darunterliegenden Betriebes mit 25 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die Produktion und Veredelung von Fischprodukten und die dazu gehörigen Kühlprozesse tagsüber abgedeckt werden kann. Zusätzlich deckt eine Wärmerückgewinnungsanlage der gesamte Warmwasserbedarf eines Tages.

Selfmade-Man

Für Sandor Bacso, den Selfmade-Man der Fischwirtschaft, ist Fisch eine Leidenschaft. „Mein Hobby, mein Traumberuf“, sagt der gelernte Industriemechaniker, der mit seiner Affinität zum Meeresgetier und dem Bau des neuen Firmengebäudes in die Zukunft des führenden Fischereihafens in Deutschland investiert hat.

Schneller Umzug dank tollem Zusammenhalt

Besonderen Dank spricht Bacso allen aus, die ihn auf dem Weg in die neuen Räume begleitet haben. „Der Umzug hat prima funktioniert. Ich bedanke mich bei allen Beteiligten und auch meinen Mitarbeitern herzlich für das Miteinander während des Umzuges. Alle haben mit angepackt und sich eingebracht, der Umzug war an einem Wochenende vollzogen und am Folgetag konnten wir bereits wieder produzieren.“(gsc)

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