Ein Mensch auf einem Schiff guckt auf das Meer. Im Hintergrund sind Windräder zu sehen.

Bei der WINDFORCE Conference wird der Blick auf eine zukunftssichere und nachhaltige Offshore Windindustrie und deren Verbindung mit „grünem“ Wasserstoff gerichtet.

Foto: vk/Jan Oelker

Bremerhaven
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Seit 20 Jahren gibt der WAB e.V. der Windindustrie eine Stimme

13. Juni 2022 // 09:17

Die WAB feiert auf der 18. WINDFORCE Conference vom 20. bis 22. Juni in Bremerhaven sein 20-jähriges Bestehen.

„Nur mit Wind geht’s“ – das Motto des WAB e.V. weist auf die Zukunft der Energieversorgung hin, bei der die Windenergie an Land und auf See schon heute eine wichtige Rolle spielt. Der Verein mit Sitz in Bremerhaven setzt sich für heimische Wertschöpfung und Arbeitsplätze beim weiteren Ausbau der Windenergie und der Entwicklung einer „grünen“ Wasserstoffwirtschaft ein.

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Die 18. Ausgabe der WINDFORCE Conference findet unter dem Motto „Offshore-Wind: Klimaschutzziele umsetzen und Arbeitsplätze schaffen“ auf dem Gelände der Lloyd Werft in Bremerhaven statt. Sie bietet einen Mix aus Diskussionsrunden, Fachvorträgen und Exkursionen zu Mitgliedsunternehmen – exzellente Möglichkeiten, deren Expertise aus erster Hand kennenzulernen. Passend zum diesjährigen Partnerland Frankreich eignet sich das Dinner im Atlantic Hotel Sail City mit französischem Flair perfekt für das alljährliche Klassentreffen der Offshore Windindustrie.

Klimaschutz und Arbeitsplätze

„Mit internationalen Gästen und nationalen Expertinnen und Experten steht die internationale nachhaltige Entwicklung der Offshore Wind Zulieferindustrie im Vordergrund der Konferenz“, sagt WAB-Geschäftsführerin Heike Winkler. So setzt sich der Verband für eine Reform der Kriterien für die Vergabe von Flächen in der Nord- und Ostsee ein, zuletzt mit einem offenen Brief gemeinsam mit der maritimen Industrie an Dr. Robert Habeck, Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz – und Schirmherr der diesjährigen WINDFORCE. Das Ziel: Der CO2-Fußabdruck der riesigen Bauteile für Windparks auf See soll berücksichtigt werden. Dass dies kurze Transportwege belohnt und so das Klima schützt, hat bereits den Bundesrat überzeugt.

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Die politische Kommunikation für die rund 250 Unternehmen sowie Institute aus allen Bereichen der Windindustrie, der maritimen Industrie sowie der Forschung hat bei der WAB eine lange Tradition. Als die Bundespolitik vor einigen Jahren die Windenergie auf See ausbremste, machte sich der Verband gemeinsam mit Mitstreitern im „Cuxhavener Appell“ und der „Bremer Erklärung“ für höhere Ziele stark. Diese will die neue Bundesregierung sogar noch übertreffen. Um die Ziele umsetzen zu können, wirbt die WAB nun für eine „Qualifizierungs- und Ausbildungsoffensive“. Und bietet selbst neben ihrem Angebot an Arbeitskreisen für Mitgliedsunternehmen auch Weiterbildungen für Branchen-Neulinge an.

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