Wellen schlagen am Strand von Westerland über die Buhnen, die als Wellenbrecher in den Sand eingelassen sind.

"Wellenbrecher" ist das Wort des Jahres 2021, wie die Gesellschaft für deutsche Sprache bekanntgab.

Foto: Axel Heimken/dpa

Deutschland und die Welt

„Wellenbrecher“ ist das „Wort des Jahres“ 2021

3. Dezember 2021 // 12:49

Die Corona-Pandemie dominiert erneut die Wahl zum „Wort des Jahres“. Die Jury entscheidet sich diesmal für einen positiven Begriff.

Vom Küstenschutz zum Bevölkerungsschutz

„Wellenbrecher“ ist das „Wort des Jahres“ 2021. Das hat die Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) am Freitag in Wiesbaden mitgeteilt. Das Wort stamme aus dem Küstenschutz und werde mittlerweile für Maßnahmen benutzt, die zum Schutz der Bevölkerung in der Corona-Pandemie angewendet werden, erklärte GfdS-Geschäftsführerin Andrea-Eva Ewels.

Dieses Wort landet auf Platz zwei

Auf dem zweiten Platz landete „SolidAHRität“. Das Wort beziehe sich auf die Hilfsaktionen im Ahrtal nach der Flutkatastrophe. Insgesamt zehn Wörter umfasst die Liste der Gesellschaft für deutsche Sprache. Sieben davon befassten sich mit der Pandemie, sagte Ewels.

Letztes Jahr war „Corona-Pandemie“ das „Wort des Jahres“

Mit der Aktion werden regelmäßig Begriffe gekürt, die das politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Leben in Deutschland nach Ansicht der Jury sprachlich in besonderer Weise bestimmt haben. Mehr als 2000 Vorschläge gingen in diesem Jahr dazu ein. Im vergangenen Jahr wurde „Corona-Pandemie“ zum „Wort des Jahres“ gekürt. (dpa)

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