Maximilian Mundt als Moritz Zimmermann und Anna Lena Klenke als Lisa Novak in einer Szene der Serie „How to Sell Drugs Online (Fast)“. Die zweite Staffel ist ab dem 21. Juli auf Netflix zu sehen.

Maximilian Mundt als Moritz Zimmermann und Anna Lena Klenke als Lisa Novak in einer Szene der Serie „How to Sell Drugs Online (Fast)“. Die zweite Staffel ist ab dem 21. Juli auf Netflix zu sehen.

Foto: dpa

Netzwelt

Neu auf Netflix: Zweite Staffel von „How to Sell Drugs Online (Fast)“ läuft an

Von Jonas-Erik Schmidt
21. Juli 2020 // 11:00

Endlich! Die zweite Staffel der deutschen Serie „How to Sell Drugs Online (Fast)“ startet am heutigen Dienstag auf Netflix. Obwohl Humor nicht als deutsches Exportgut gilt, läuft die Serie auf außerhalb Deutschlands sehr gut.

Bloß nicht in den Knast

Die zweite Staffel, die am Dienstag erscheint, setzt ziemlich genau dort an, wo die erste aufgehört hat. Nachdem die Teenager irgendwie in das Drogen-Business reingeschlittert sind, wollen sie nun wieder raus - zumindest Lenny und Zuarbeiter Dan (Damian Hardung) würden das gern. Die ersten Millionen mitnehmen, ein schönes Leben machen, nicht in den Knast gehen, so der Plan. Noch wurden sie ja nicht enttarnt.

Moritz ist da nicht so standfest. Man merkt: Es geht ihm weniger um die Drogen, er könnte auch Socken oder Teebeutel verkaufen. Es geht eher um die Geschichte und das Bild, das er mit „MyDrugs“ von sich geschaffen hat. Vollmundig nennt er sich CEO und palavert wie aus einem Ratgeber für Unternehmensführung: „Work-Life-Balance! Ich rede in Business-Meetings nicht über meine Beziehung!“ Dass dieses sogenannte Business-Meeting in einer reichlich unglamourösen Indoor-Skihalle stattfinden, kann er dabei gut ausblenden.

Ans Tempo der jüngeren Generation angepasst

Als „How to Sell Drugs Online (Fast)“ 2019 erschien, waren Kritiker begeistert, Grimme- und Fernsehpreis folgten. Erfunden hat die Serie die Kölner bildundtonfabrik (btf), die mit Jan Böhmermanns Show „Neo Magazin Royale“ groß wurde. Das Besondere ist, dass sie mit allen Klischees von deutschen Serien bricht. Zum einen ist sie lustig. Zum anderen erzählt sie unpeinlich über eine junge Generation, die sogenannte Generation Z, die erste, die komplett mit dem Smartphone groß wurde. Und: Sie spielt komplett im Hier und Jetzt. Es taucht kein einziger Nazi oder Onkel mit SED-Vergangenheit auf.

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