Mit Online-Banking lassen sich die Bankgeschäfte bequem vom Sofa aus erledigen.   Foto Wüstenhagen/dpa

Mit Online-Banking lassen sich die Bankgeschäfte bequem vom Sofa aus erledigen. Foto Wüstenhagen/dpa

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Netzwelt
Wirtschaft

Online-Banking wird sicherer

Von nord24
17. Februar 2016 // 16:00

Vom heimischen PC aus können Verbraucher viele Bankgeschäfte erledigen: eine Überweisung tätigen, einen neuen Dauerauftrag einrichten oder einfach nur den Kontostand abrufen – möglich macht das Online-Banking. Nach einer repräsentativen Umfrage des IT-Verbands Bitkom nutzen aktuell rund 73 Prozent der Befragten Online-Banking. Ein Jahr zuvor lag die Quote der Nutzer noch bei 68 Prozent. Nach Angaben der Stiftung Warentest verwenden rund 27 Millionen Menschen in Deutschland Online-Banking. Doch wie sicher ist das Ganze eigentlich?

chipTan-Verfahren macht Online-Banking sicher

In dem Bereich hat sich inzwischen viel getan. „Neue Verfahren machen es Gaunern nahezu unmöglich, ein Onlinekonto zu knacken“, versichert Heike Nicodemus von der Stiftung Warentest in Berlin. Als sicher gelten demnach unter anderem mobileTan, eTan plus sowie FinTS. „Das gängigste Verfahren, das zurzeit die meiste Sicherheit bietet, ist das chipTan-Verfahren“, sagt Annabel Oelmann von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf. Das Vorgehen bei chipTan-Verfahren ist denkbar einfach: Der Kunde muss seine Girocard (früher: ec-Karte) bei seinem Geldinstitut für das Online-Banking registrieren lassen.

Das Gerät kostet bis zu 15 Euro

Dann fordert er bei seiner Bank oder Sparkasse einmalig ein Gerät in der Größe eines Taschenrechners an – den sogenannten Generator von Transaktionsnummern (TAN-Nummern). „Dieses Gerät ist entweder gratis oder kostet bis zu 15 Euro“, sagt Nicodemus. Zu Hause loggt sich der Verbraucher an seinem Computer oder Tablet in das Online-Banking-Programm seines Geldinstituts ein. Dafür muss er seinen Benutzernamen und seine Geheimzahl (PIN) angeben. Beim Mobile Banking wickelt der Kunde seine Bankgeschäfte über ein internetfähiges Handy ab, erklärt Nicodemus. (dpa)

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