Auf dem Mobile World Congress dominieren die sogenannten VR-Headsets, die ein Eintauchen in virtuelle Welten ermöglichen.  Foto Estévez/dpa

Auf dem Mobile World Congress dominieren die sogenannten VR-Headsets, die ein Eintauchen in virtuelle Welten ermöglichen. Foto Estévez/dpa

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Netzwelt

Virtuelle Realität auf dem Mobile World Congress

Von nord24
22. Februar 2016 // 17:45

Leuchtende Zukunftsversprechen oder ein neuer Flop wie 3D-Fernseher? Virtual Reality soll Einzug in die Alltagswelt der Nutzer halten – diese Vision beschäftigt die Mobilfunkbranche auf dem diesjährigen Mobile World Congress in Barcelona wie kein zweites Thema. 

Virtuelle Realität auf dem Vormarsch

"Virtuelle Realität ist die nächste Plattform", sagte Facebook-Chef Mark Zuckerberg zum Start des Mobile World Congress. Sie werde künftig alle Lebensbereiche verändern. Samsung setzt massiv auf den Trend. Sie soll dem Smartphone einen attraktiven Zusatznutzen erschließen. Als Anreiz gibt Samsung Käufern, die vor dem Marktstart am 11. März eines der neuen Galaxy-S7-Smartphones vorbestellen, eine Gear-VR-Brille dazu. Samsung und Facebook sind nicht allein mit ihrer Begeisterung für die neue Technologie. Auch der südkoreanische Konzern LG präsentierte eine VR-Brille – sie ist um ein Drittel leichter und damit einfacher zu tragen, da sie die Verbindung mit dem Smartphone per Kabel löst, statt es in die Brille zu stecken. LGs 360 VR Headset habe den Hype um virtuelle Realität noch einmal erhöht, sagt Forrester-Analyst Thomas Husson. 

Smartphone-Flaggschiffe vorgestellt

LG präsentierte außerdem ihr neues Smartphone-Topmodell G5. Das Gerät setzt teilweise auf modulare Bauweise und erlaubt etwa mit zwei Handgriffen den Akkuwechsel. An der Unterseite des Smartphones können zusätzliche Module angebracht werden, die etwa mehr Kamerafunktionen oder HD-Audio bringen. Als Besonderheit finden sich auf der Rückseite zwei Kameras: Eine Standardkamera und eine Weitwinkelkamera. Auch Konkurrent Samsung stellte seine kommenden Spitzenmodelle Galaxy S7 und S7 Edge vor. Der Fortschritt steckt in diesem Jahr eher im Detail. "Samsung hat das Zuhören gelernt", erklärte Samsung-Manager DJ Koh. Konkret bedeutet das: Die neuen Smartphones können nun das, was sich die Kunden bereits von den S6-Vorgängern gewünscht hätten. (dpa)

Die Höhepunkte des Mobile World Congress am Sonntag

 

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