Handy

Sperrmuster fürs Handy sind gar nicht so sicher, wie viele Nutzer denken. Die Fettspuren der Finger können sie leicht verraten.

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Netzwelt

Was man übers Handy wissen sollte

Von nord24
14. April 2016 // 13:41

Fast jeder hat eines, mancher legt es kaum aus der Hand, und eigentlich wissen auch die meisten, wie man damit umgeht. Mehr oder weniger zumindest. Aber auch bei Smartphones gibt es Dinge, die nicht jeder auf dem Schirm hat. Zum Beispiel, wie man seine Daten rettet, wenn das Handy gestohlen wird. Oder was man tun kann, damit nicht ständig der Akku leer ist. Hier sind fünf nützliche Tipps für eine bessere Handy-Mensch-Beziehung.

Mehr Saft für unterwegs

Ein wichtiger Anruf steht bevor, und schon wieder hat der Akku nur fünf Prozent Ladung? "Am meisten Akku zieht das Display", sagt Yasmin Vetterl von "Chip". Also: Helligkeit reduzieren. Eine schnelle automatische Displayabschaltung hilft beim Stromsparen. Energiefresser wie WLAN, Bluetooth und GPS-Ortung bleiben besser aus, wenn man sie gerade nicht braucht. Manchmal hilft auch die richtige Position: Liegt das Handy auf dem Schreibtisch statt in der Tasche darunter, kann es leichter eine Funkverbindung herstellen, sagt Falko Hansen von "teltarif.de".

Auf die Ladetechnik kommt es an

Wenn der Akku dann doch mal schlapp macht, kommt es auf die richtige Ladetechnik an. Gut zu wissen: Überladen kann man die Akkus nicht. Das Telefon kann ruhig über Nacht am Kabel hängen. Soll der Energiespeicher möglichst lange leben, darf er außerdem nicht zu oft komplett entleert werden. "Die Batterie könnte dadurch an Kapazität verlieren oder sogar unbrauchbar werden", sagt Hansen.

Zufällige Zeichenkombination als Displaysperre

Fettfingerfalle: Eine Displaysperre hilft, damit Fremde mit dem Smartphone keinen Missbrauch betreiben. Auch wenn das bequem ist: "Muster sind eine unsichere Methode, da die Fettspuren des Fingers den Verlauf verraten", sagt Markus Merkle von "handysektor.de". Eine zufällige Zahlen- oder Zeichenkombination sei da besser. Bei vielen Handys lasse sich die Zahl der Zeichen erhöhen, rät Vetterl. Gleich nach dem Kauf sollte sich außerdem jeder Smartphone-Besitzer die  IMEI-Nummer notieren. Sie lasse sich bei allen Geräten über die Kurzwahl *#06# abrufen, sagt Merkle. Die IMEI helfe im Falle eines Diebstahls, das Gerät eindeutig zu identifizieren.

Gestohlenes Handy wiederfinden

Diebe finden: Wenn das Handy weg ist, ist der Schreck erst mal groß. Doch es gibt Hilfe. Über Apps lässt sich das Telefon mit anderen Smartphones oder Computern finden, bei iOS beispielsweise über die App "Mein iPhone suchen". Außerdem lässt sich wie bei anderen Handys auch über den Netzbetreiber die SIM-Karte sperren. Manchmal lassen sich zusätzlich auch alle Dateien aus der Ferne löschen. Dann sollten Nutzer vorher regelmäßig Daten sichern, sonst sind Fotos, Musik und Kontaktdaten futsch.

An die Handystrahlung denken

Unfruchtbar durch Handystrahlung: Immer wieder Thema, und immer noch gibt es keine eindeutigen Ergebnisse. "Es gibt Studien, die angeben, dass Strahlung schädlich ist, es gibt aber ebenso Studien, die Handystrahlung als unbedenklich einschätzen", sagt Merkle. Orientierung gebe der SAR-Wert, der den maximalen Strahlungswert anzeige. Allerdings würden dafür nur die Werte während des Telefonierens gemessen. Wie hoch die Strahlung im Stand-by-Modus in der Hosentasche ist, werde nicht immer erfasst. Generell gelte: Je niedriger die Strahlung, umso besser.

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