Die Verkehrs-App "Moovel" vereinfacht bereits heute die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel. Doch die Digitalisierung soll die Mobilität per Smartphone noch einfacher machen.

Die Verkehrs-App "Moovel" vereinfacht bereits heute die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel. Doch die Digitalisierung soll die Mobilität per Smartphone noch weiter revolutionieren.

Foto:

Netzwelt

Die Mobilität wird in Zukunft digital

Von Philipp Overschmidt
22. März 2016 // 21:00

Die gesamte Mobilität in einem kleinen Smartphone. Die Sozialwissenschaftler Weert Canzler und Andreas Knie halten das für möglich. In ihrem Buch „Die digitale Mobilitätsrevolution“ beschrieben sie, wie wir in Zukunft von A nach B kommen.

Alle Verkehrsmittel auf einer Plattform

Die Digitalisierung wird den Verkehr in nur wenigen Jahren radikal verändern. Weert Canzler und Andreas Knie von der "Projektgruppe Mobilität" am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung sprechen davon, dass Nutzer bald alle Verkehrsmittel auf einer Plattform buchen können. Die Mobilität wird revolutioniert. "Schon heute können wir mit Hilfe von Apps und Realzeitdaten alles, was im Verkehr möglich ist, abbilden und ein Gesamtangebot schaffen", sagt Canzler.

Die komplette Mobilität in einer Hand

Was noch nicht passiert sei, sei die Kooperation verschiedener Verkehrsträger, so der Sozialwissenschaftler. "Zukünftig wird das Smartphone ein Generalschlüssel für alles, was es im Verkehr gibt", betont Canzler. Nutzer könnten dann über ihr Mobiltelefon Zugangscodes für öffentliche Fahrräder oder Leihautos abrufen und mit Fern- und Nahverkehrstickets kombinieren - auf einer Plattform, in einer Applikation, auf einem Gerät. Zum Weiterlesen: Das Buch „Die digitale Mobilitätsrevolution. Vom Ende des Verkehrs, wie wir ihn kannten“ von Weert Canzler und Andreas Knie ist im Oekom-Verlag erschienen und für 12,95 Euro im Buchhandel erhältlich. ISBN: 978-3865817549

Immer informiert via Messenger
​Welcher Bremerhaven-Song ist der Beste?
1675 abgegebene Stimmen
Folge den Pinguins via Messenger