Auch in den Redaktionsräumen der Nordsee-Zeitung verstecken sich Pokémon.

Auch in den Redaktionsräumen der Nordsee-Zeitung verstecken sich Pokémon.

Foto: Maffiotte

Netzwelt

Warum sind alle so scharf auf Pokémon Go?

Von nord24
13. Juli 2016 // 21:00

Weltweit scheint es in den sozialen Netzwerken kein anderes Thema mehr als "Pokémon Go" zu geben. Bei Facebook werden Gruppen gegründet, um sich gemeinsam auf Pokémon-Jagd zu begeben - auch in Bremerhaven. Doch was ist eigentlich so besonders an dem neuen Smartphone-Spiel? Wir haben es getestet. 

Bevor es losgeht: App verlangt Zugriff auf Daten

Nach der Installation kann es nicht sofort losgehen. Zunächst einmal muss man der App den Zugriff auf Fotos, Videos, Kamera und GPS genehmigen und einer sehr, sehr langen Datenschutzbestimmung zustimmen. Erst dann wählt der Spieler einen Charakter aus und fängt sein erstes Pokémon.

Ein Ratzfratz versteckt sich im Leher Stadtpark

Hier zeigt sich die erste Besonderheit von "Pokémon Go". Die animierte Figur ist durch das Display des Smartphones in der realen Welt zu sehen. So sitzt ein Vogel ("Taubsi") auf dem Schreibtisch oder eine Maus ("Ratzfratz") versteckt sich im Gras des Leher Stadtparks - augmented reality heißt das Ganze.

Wo sind die ganzen Spieler?

Wir fangen die beiden Pokémon und ziehen weiter durch den Stadtpark. An Poke-Stationen können Items - zum Beispiel Pokebälle - gesammelt werden. Diese werden benötigt, um die Pokémon zu fangen. Auf weitere Pokémon-Spieler, die durch Bremerhaven schlendern, treffen wir während des Tests nicht.

Fazit: So richtig überzeugt sind wir nicht

Der Sucht-Faktor ist aus unserer Sicht nicht so hoch wie im Vorfeld erwartet. Nach kurzer Zeit wurde es sogar etwas langweilig. Während des Tests sind wir an drei Jungen vorbeigekommen, die im Stadtpark Fußball spielten. Die Jacken bildeten die Torpfosten. Das hat uns deutlich besser gefallen.

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