Ein Fußgänger vor geschlossenen Läden.

Am Dienstag beraten die Bundesländer über eine Verlängerung des Lockdowns. Währenddessen infizieren sich weiter Menschen mit dem Virus. Aber auch die Impfungen schreiten voran.

Foto: Boris Roessler/dpa

Politik

239.000 Impfungen gemeldet - 10.315 Neuinfektionen in Deutschland

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Von nord24
3. Januar 2021 // 19:00

Mehr als 238.000 Menschen in Deutschland wurden bislang gegen das Coronavirus geimpft. Außerdem gibt es mehr als 10.000 Neuinfektionen binnen 24 Stunden.

Mehr als 40.000 Impfungen

Im Vergleich zum Vortag stieg die Zahl dort erfasster Geimpfter um 40.665, wie aus den RKI-Angaben hervorgeht. Diese Zahl könne allerdings auch Nachmeldungen enthalten und spiegele nicht die Zahl der an einem Tag tatsächlich Geimpften wider, betont das RKI.

Bremen Schlusslicht

Die meisten Impfungen wurden vom RKI bisher für Bayern erfasst (57.833), gefolgt von Nordrhein-Westfalen (48.691) und Hessen (30.085). Die in absoluten Zahlen am wenigsten Impfungen wurden bisher in Thüringen (810), Bremen (1837) und Brandenburg (3219) gemeldet. Den Anteil der Geimpften an der Gesamtbevölkerung gibt das RKI zu Beginn der Impfkampagne nicht an. Die den Behörden der einzelnen Bundesländer vorliegenden Werte können deutlich höher liegen als die vom RKI gemeldeten, da die Meldungen zum Impfgeschehen teilweise mit einigem Verzug an das Institut übermittelt werden.

Mehr als 10.000 Infektionen

Insgesamt 10.315 Corona-Neuinfektionen binnen eines Tages haben die deutschen Gesundheitsämter am Sonntag gemeldet. Außerdem wurden 312 neue Todesfälle innerhalb von 24 Stunden verzeichnet, wie das Robert Koch-Institut (RKI) am Morgen bekanntgab. Eine Interpretation der Daten ist jedoch schwierig, weil während der Weihnachtsfeiertage und um den Jahreswechsel herum wahrscheinlich weniger Menschen getestet werden und möglicherweise nicht alle Ämter ihre Daten übermitteln. Dadurch kann es laut RKI noch zu Nachmeldungen kommen.

Großer Unterschied zwischen den Bundesländern

Die Zahl der binnen sieben Tagen an die Gesundheitsämter gemeldeten Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) lag am Sonntagmorgen bei 139,6. Ihr bisheriger Höchststand war am 22. Dezember mit 197,6 erreicht worden. Die Unterschiede zwischen den Bundesländern sind jedoch enorm: Die höchsten Inzidenzen hatten am Samstag Sachsen mit 329,7 und Thüringen mit 248,9. Den niedrigsten Wert hatte Schleswig-Holstein mit 77,4. (dpa/klm)

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