Die Lage in Seniorenpflegeheimen ist seit Ausbruch der Corona-Pandemie nicht nur für die Patienten angespannt: Pflegekräfte kämpfen gegen einen Mangel an Schutzkleidung, Übermüdung und Anfeindungen.

Die Lage in Seniorenpflegeheimen ist seit Ausbruch der Corona-Pandemie nicht nur für die Patienten angespannt: Pflegekräfte kämpfen gegen einen Mangel an Schutzkleidung, Übermüdung und Anfeindungen.

Foto: Schmidt/dpa

Politik

Beifall und Hass: Pflegekräfte kommen zu Wort

12. Mai 2020 // 07:00

Gefeiert und bespuckt: Pflegekräfte erleben in der Corona-Krise nicht nur Übermüdung, Angst und Trauer. Plötzlich stehen sie im Auge der Öffentlichkeit.

Personal als „Kanonenfutter“

Beifall von Balkonen und Hass aus dem Netz: Kranken- und Altenpfleger werden in den letzten Wochen zum Spielball der Emotionen. Währenddessen riskieren sie auch ihre eigene Gesundheit. Heimleiterin Sylvia Balbuchta aus Stade weiß, wie schwierig gerade anfangs Fremd- und Selbstschutz waren: „Als wir dann so viele Infektionsfälle hatten und es noch immer keine medizinischen FFP2-Masken gab, habe ich gedacht: Mist, mein Personal ist hier Kanonenfutter“, erinnert sich Balbuchta.

Den internationalen Tag der Pflege haben wir zum Anlass genommen, einige Pflegekräfte bei NORD|ERLESEN zu Wort kommen zu lassen.

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