Mit Urlaub im Ausland sieht es bis zum 14. Juni eher schlecht aus.

Mit Urlaub im Ausland sieht es bis zum 14. Juni eher schlecht aus.

Foto: Annette Reuther/dpa

Politik

Bundesregierung verlängert weltweite Reisewarnung bis zum 14. Juni

Von nord24
29. April 2020 // 11:30

Die Bundesregierung hat die weltweite Reisewarnung für Touristen wegen der Coronavirus-Pandemie bis mindestens 14. Juni verlängert. Ein entsprechender Vorschlag des Auswärtigen Amts wurde nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch vom Bundeskabinett angenommen. Damit sind die Pfingstferien in einzelnen Bundesländern, aber noch nicht die Schulferien im Sommer betroffen, die erst ab 22. Juni beginnen.

Problem weltweite Einreisebeschränkungen

Das Auswärtige Amt begründete die Verlängerung in der Kabinettsvorlage damit, dass „weiterhin mit starken und drastischen Einschränkungen im internationalen Luft- und Reiseverkehr und weltweiten Einreisebeschränkungen, Quarantänemaßnahmen und der Einschränkung des öffentlichen Lebens in vielen Ländern zu rechnen“ sei. Die Reisewarnung gelte „bis auf Weiteres fort, vorerst bis einschließlich 14. Juni 2020“.

Reisewarnung gilt seit dem 17. März

Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) hatte am 17. März die Reisewarnung für alle touristischen Reisen ins Ausland ausgesprochen - ein beispielloser Schritt. Bisher gab es solche Warnungen nur bei einer Gefahr für Leib und Leben, vor allem für Kriegsgebiete wie Afghanistan oder Syrien. Eine Reisewarnung ermöglicht eine kostenlose Stornierung von bereits gebuchten Reisen. (dpa)

Umfrage In Niedersachsen gibt es keine generelle Quarantänepflicht mehr.

War es richtig, die generelle Quarantänepflicht aufzuheben?

7069 abgegebene Stimmen
Folge nord24 via Messenger
Folge den Pinguins via Messenger
Folge uns auf Facebook
Besuche uns auf Facebook
Abonniere uns auf Instagram
nord24 auf Instagram