Schild in Pfeilform mit Aufdruck, rote Schrift auf weißer Fläche.

Mit Fieberambulanzen will Bundesgesundheitsminister Jens Spahn in der kälteren Jahreszeit den Kampf gegen das Coronavirus aufnehmen.

Foto: Patrick Seeger/dpa

Politik

Corona: Spahn setzt auf Fieberambulanzen

Von nord24
21. September 2020 // 07:40

Mit sogenannten Fieberambulanzen und besonderen Schutzvorkehrungen für Risikogruppen will Bundesgesundheitsminister Jens Spahn das Land für den befürchteten Anstieg der Corona-Infektionszahlen in der kühleren Jahreszeit wappnen.

Spahn will zentrale Anlaufstellen

Für Patienten mit klassischen Atemwegssymptomen, die auf eine Corona- oder Grippeinfektion hindeuten, solle es zentrale Anlaufstellen geben, sagte Spahn der „Rheinischen Post“. Er setze darauf, dass die Kassenärztlichen Vereinigungen solche „Fieberambulanzen“ vor Ort anbieten würden. „Konzeptionell gibt es die schon - sie sollten im Herbst idealerweise flächendeckend zugänglich sein.“

Präventive Reihentests in sensiblen Bereichen

Um Gefahren für Risikogruppen zu minimieren, soll es Spahn zufolge spezielle Maßnahmen geben. „Wichtig ist, dass wir die besonders betroffenen Risikogruppen weiter besonders schützen und die Konzepte dafür im Alltag wieder schärfen“, sagte der CDU-Politiker. „Deshalb werden präventive Reihentests in den sensiblen Bereichen wie zum Beispiel Pflegeheime ein fester Bestandteil der Teststrategie für Herbst und Winter. Dort müssen wir den Eintrag des Virus verhindern. Es gilt weiter höchste Wachsamkeit.“

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