Die Böden reißen auf: So wie auf diesem Feld in der Region Hannover sieht es derzeit vielerorts in Niedersachsen aus.

Die Böden reißen auf: So wie auf diesem Feld in der Region Hannover sieht es derzeit vielerorts in Niedersachsen aus.

Foto: dpa

Politik

Das Grundwasser wird knapp

Von Elmar Stephan und Christopher Weckwerth
18. Juni 2020 // 09:00

Es ist wie ein Bankkonto, von dem unterm Strich mehr abgehoben als eingezahlt wird: Die Grundwasserreserven in Niedersachsen werden angesichts der trockenen Sommer 2018 und 2019 immer knapper.

Die Lage ist angespannt

Auch für dieses Jahr erwarten die Experten des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) laut einem am Mittwoch präsentiertem Sonderbericht eine ähnlich angespannte Lage wie im Vorjahr. „Der Klimawandel ist angekommen in Niedersachsen“, kommentierte Umweltminister Olaf Lies (SPD) das Experten-Gutachten.

Zwei Drittel der Grundwasserstände niedriger

Der NLWKN verfügt über ein Netz von 1430 Messstellen, die Daten von 1354 davon wurden ausgewertet. Im „hydrologischen Jahr“ 2019 (November bis Oktober) hat sich der Grundwasserstand im Vergleich zum Vorjahr noch einmal deutlich verschlechtert: An zwei von drei Messstellen waren die Grundwasserstände niedriger als 2018, obwohl die Trockenheit weniger extrem war.

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