David Cameron hat seine Verwicklungen in eine Briefkastenfirma nun zugegeben.

David Cameron hat seine Verwicklungen in eine Briefkastenfirma nun zugegeben.

Foto: Hoslet/dpa

Politik

David Cameron: Britischer Premier wegen Panama Papers unter Druck

Von Christoph Käfer
8. April 2016 // 07:40

Die Veröffentlichung der sogenannten Panama-Papers zieht weitere Kreise. Der britische Premier David Cameron räumte nun doch ein, dass er vor seiner Amtszeit Geld in einem Offshore-Trust seines Vaters in Panama angelegt hatte.

David Cameron räumt Verstrickung in Briefkastenfirma ein

Cameron und seine Ehefrau hätten die Anteile im April 1997 für 12.497 Pfund gekauft und im Januar 2010 für 31.500 Pfund (heute fast 39.000 Euro) verkauft und dafür Steuern in Großbritannien bezahlt, sagte er dem Sender ITV am Donnerstagabend. Cameron betonte jedoch, er habe „nichts zu verbergen".

Opposition: Cameron soll Steuererklärungen veröffentlichen

Das Interview kann als Ende einer Salami-Taktik des britischen Premierministers im Hinblick auf seine Verwicklungen in eine Briefkastenfirma betrachtet werden: Zunächst hatte er lediglich gesagt, er besitze „keine Beteiligungen im Ausland", später hieß es, das Thema sei eine Privatangelegenheit. Oppositionsführer Jeremy Corbyn rief Cameron auf, seine Steuererklärungen zu veröffentlichen.

Zahlreiche weitere Prominente finden sich in Panama Papers

Der Name von Camerons 2010 gestorbenem Vater Ian war in den „Panama Papers" aufgetaucht. Er erscheint dort als Vorstand eines Investmentfonds Blairmore Investment Trust. Neben Cameron finden sich in den Panama Papers zahlreiche weitere prominente Namen von Politikern, Bankern und Sportlern. Die EU droht unwilligen Steueroasen nun mit Konsequenzen.  

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