Shan Rahimkhan, Friseur, begutachtet die Haare der ersten Kundin seines Friseurladens nach der Wiedereröffnung. Nach wochenlanger Schließung öffnen in Berlin die Frisiergeschäfte wieder.

Endlich wieder ein frischer Haarschnitt: Die Friseure öffnen wieder.

Foto: picture alliance/dpa

Politik

Die Friseure öffnen wieder

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Von nord24
1. März 2021 // 06:39

Trotz Anzeichen für eine nahende dritte Welle der Corona-Pandemie werden Lockdown-Maßnahmen in Deutschland am Montag leicht gelockert.

Auch weitere Einrichtungen dürfen öffnen

Nach zweieinhalb Monaten dürfen bundesweit die Friseure wieder öffnen. Sie mussten seit dem 16. Dezember geschlossen bleiben, damals begann der harte Lockdown. In einigen Bundesländern öffnen jetzt auch andere Einrichtungen, darunter sind etwa Gartenmärkte, Blumenläden, Fußpflegesalons oder Fahrschulen.

Corona-Regelungen: Druck auf die Politik wächst

Die Entscheidung zur bundesweiten Öffnung der Friseurbetriebe war beim vergangenen Bund-Länder-Treffen am 10. Februar getroffen worden. Am Mittwoch kommen Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten der Länder erneut zusammen - auch um über eine weitere Öffnungsperspektive im Lockdown zu sprechen. Der Druck vor den Beratungen ist groß, da auf der einen Seite der Wunsch nach mehr Freiheiten wächst, Experten aber zugleich den Beginn einer dritten Pandemie-Welle sehen. Zentrale Corona-Kennzahlen steigen wieder an, Grund dürfte die Ausbreitung ansteckenderer Virusvariationen sein.

Deutscher Städte- und Gemeindebund fordert schnelleres Impfen

Der Deutsche Städte- und Gemeindebund forderte, die Menschen schneller und effektiver gegen das Coronavirus zu impfen. Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg sagte, es sei nicht akzeptabel, dass „Hunderttausende von Impfdosen“ in Kühlschränken lagerten, während gleichzeitig Millionen Menschen auf eine Impfung warteten. Die Städte und Gemeinden unterstützten Überlegungen, die strenge Impfreihenfolge aufzuheben. Da die Lieferungen von Impfstoffen zuverlässiger geworden seien, müssten auch nicht mehr so viele Impfdosen für die Zweitimpfung zurückgelegt werden. Vielmehr sollten so viele Menschen wie möglich die Erstimpfung bekommen. (dpa/mb)

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