Donald Trump soll die Studenten seiner früheren Trump Universität um Millionen betrogen haben.

Donald Trump soll die Studenten seiner früheren Trump Universität um Millionen betrogen haben.

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Politik

Donald Trump - ein Betrüger?

Von nord24
2. März 2016 // 10:02

Der umstrittene Immobilien-Milliardär Donald Trump hat bei den Republikanern am "Super Tuesday" der US-Vorwahlen in mindestens sieben Staaten den Sieg geholt. Nur den wichtigen Staat Texas musste er an den erzkonservativen Senator Ted Cruz abgeben. Doch das dürfte heute nicht sein einziges Problem sein. Denn mitten im US-Vorwahlkampf gerät Trump wegen mutmaßlicher Unregelmäßigkeiten an seiner früheren Universität rechtlich weiter unter Druck. Seine von 2005 bis 2011 betriebene Trump University soll mehr als 5000 Studenten um insgesamt mehr als 40 Millionen Dollar (36,8 Mio Euro) betrogen haben. Am Dienstag (Ortszeit) wies ein Berufungsgericht in New York ein Gesuch von Trumps Anwälten ab, eine entsprechende Klage fallenzulassen. Sie hatten vergeblich argumentiert, dass die Klagefrist abgelaufen sei.

Die Uni von Trump soll mit falschen Versprechungen geworben haben

Die Universität sei "durchgehend betrügerisch, illegal und täuschend" vorgegangen, teilte New Yorks Staatsanwalt Eric Schneiderman 2013 bei Einreichung der Klage mit. "Herr Trump nutzte seine Berühmtheit und überzeugte Menschen mit falschen Versprechen persönlich in Werbespots, Zehntausende Dollar auszugeben für Unterricht, den sie sich nicht leisten konnten und den sie nie bekamen." Für Trumps republikanischen Konkurrenten Marco Rubio war die Nachricht ein gefundenes Fressen, das sein Wahlkampfteam bei Twitter genüsslich ausschlachtete. Wer auf Trumps Universität gegangen sei, könne gar nicht wissen, wie die Vorwahlen überhaupt funktionieren: https://twitter.com/TeamMarcoKC/status/704932897799716864

Trump soll 40 Millionen Dollar zurückzahlen

Staatsanwalt  Schneiderman sprach nach der Entscheidung vom Dienstag von einem klaren Erfolg und kündigte an, den Betrug des "gefälschten Profit-College" aufzudecken. Er strebt an, Trump per Gerichtsbeschluss zur Rückerstattung der mehr als 40 Millionen Dollar zu zwingen.

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