Die endgültige Entscheidung über die Impfstoff-Zulassung trifft die EU-Kommission.

Die endgültige Entscheidung über die Impfstoff-Zulassung trifft die EU-Kommission.

Foto: Russell Cheyne/PA Wire/dpa

Politik

Dritter Impfstoff: EMA entscheidet über Präparat von Astrazeneca

29. Januar 2021 // 07:50

Die EU bekommt wohl den dritten Corona-Impfstoff. Doch noch gibt es wenig Grund zum Jubel. Hersteller Astrazeneca hat weiter Lieferprobleme.

EMA entscheidet über Impfstoff-Zulassung

Die Signale stehen auf Grün: An diesem Freitag wird die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) voraussichtlich die bedingte Zulassung des Impfstoffes des Herstellers Astrazeneca empfehlen. Dann muss nur noch die EU-Kommission zustimmen. Das gilt als Formsache und könnte ebenfalls noch an diesem Freitag geschehen. Damit hätte die EU den dritten Impfstoff gegen Covid-19 - und das ungefähr ein Jahr nach Ausbruch der Corona-Krise in Europa.

Dritter Corona-Impfstoff für die EU

Bislang sind in der EU nur die Impfstoffe von Biontech/Pfizer und Moderna zugelassen. Gerade der Wirkstoff des schwedisch-britischen Herstellers Astrazeneca ist für viele EU-Staaten vielversprechend. Der Impfstoff, den der Konzern gemeinsam mit der Universität Oxford entwickelt hatte, wird bereits in großem Stil seit Januar in Großbritannien eingesetzt.

Präparat hat Vor- und Nachteile

Vorteile des Präparates sind: Er ist vergleichsweise preiswerter als die beiden anderen und sehr viel handlicher gerade für Massenimpfungen. So muss er nicht tiefgefroren aufbewahrt werden. Doch es gibt Lieferprobleme, und unklar ist noch die Wirksamkeit bei Älteren. Beobachter rechnen damit, dass die EMA-Experten den Impfstoff vorerst nur für Personen von 18 bis 65 Jahren zulassen werden. (dpa/fk)

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