Eine Europa-Flagge weht in Bremerhaven.

Foto: Hartmann

Politik

Europawahl: So hat Bremerhaven gewählt

Von nord24
26. Mai 2019 // 23:00

Neben der Bürgerschaftswahl im Land Bremen und der Landratswahl im Landkreis Cuxhaven findet am Sonntag auch die Europawahl statt. Wir halten euch auf dem Laufenden. 0.45 Uhr: So hat Bremerhaven bei der Europawahl abgestimmt (vorläufige Ergebnisse). 23.40 Uhr: Die Brexit-Partei ist bei der Europawahl in Großbritannien ersten Ergebnissen zufolge als deutlicher Sieger hervorgegangen. Im Nordosten Englands erhielt die EU-kritische Partei von Nigel Farage ersten Ergebnissen zufolge knapp 39 Prozent der Stimmen. (dpa)

Theresa May abgestraft

Als zweitstärkste Kraft könnten sich laut BBC-Prognose die proeuropäischen Liberaldemokraten erweisen. Die Konservativen der scheidenden Premierministerin Theresa May wurden wie erwartet empfindlich abgestraft. Im Nordosten erhielten sie gerade einmal knapp 7 Prozent der Stimmen. Auch Labour schnitt deutlich schlechter ab als 2014. Mit einem Endergebnis wurde erst im Laufe des Montags gerechnet. (dpa)   23.10 Uhr: Der griechische Ministerpräsident Alexis Tsipras hat vorgezogene Parlamentswahlen angekündigt. Grund dafür sei das schlechte Abschneiden seiner linken Regierungspartei Syriza bei der Europawahl, sagte er bei einer Pressekonferenz am Sonntagabend in Athen. Statt wie ursprünglich vorgesehen im Oktober könnten die Wahlen damit bereits Ende Juni stattfinden. (dpa)   23.05 Uhr: Die AfD hat bei der Europawahl in Ostdeutschland starke Gewinne verbucht und könnte in Sachsen und Brandenburg stärkste Kraft vor der CDU werden. In Thüringen, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern liegen die Rechtspopulisten nach Zwischenergebnissen jeweils auf dem zweiten Platz hinter der CDU. Im Vergleich zur Europawahl 2014 gewann die AfD in allen ostdeutschen Flächenländern deutlich zweistellig. (dpa)   22.55 Uhr: Die Hochrechnung der ARD aus Deutschland (infratest dimap – Stand: 22.55 Uhr): CDU 22,4 Prozent (-7,6), CSU 6,3 Prozent (+1), SPD 15,6 Prozent (-11,7), Grüne 20,7 (+10) Prozent, Linke 5,4 Prozent (-2), AfD 10,8 Prozent (+3,7), FDP 5,4 Prozent (+2). 13,4 Prozent gehen an weitere Parteien.   21.05 Uhr: Wahlerfolge für zwei Komiker: Martin Sonneborn hat bei der Europawahl mit seiner Satirepartei Die Partei Hochrechnungen zufolge 2,4 bis 2,5 Prozent erzielt – und kann damit künftig voraussichtlich einen Unterstützer mit ins EU-Parlament nehmen.

Kommt Semsrott mit?

Nach den Zahlen von ARD und ZDF hat neben "Spitzenkandidat" Sonneborn (54) auch der auf Listenplatz zwei stehende und aus der ZDF-"heute-show" bekannte Comedian Nico Semsrott (33) allerbeste Chancen, in den nächsten fünf Jahren als EU-Abgeordneter zu arbeiten. Bei der Europawahl 2014 hatte Die Partei 0,6 Prozent der Stimmen erhalten. (dpa)   20.30 Uhr: Die rechtspopulistische Partei Rassemblement National von Marine Le Pen hat sich in Frankreich ersten Hochrechnungen zufolge bei der Europawahl durchgesetzt. Le Pens Partei erhielt rund 24,2 Prozent der Stimmen, wie der Nachrichtensender BFMTV am Sonntag nach Schließung der Wahllokale berichtete. Die Liste der Regierungspartei La République en Marche (LREM) von Staatschef Emmanuel Macron kam demnach auf 22,4 Prozent. (dpa)   20.23 Uhr: Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) sieht in dem Einbruch seiner Partei bei der Europawahl einen Tiefschlag. Es handele sich um einen der schlimmsten Abende in der SPD-Geschichte, sagte Weil, der auch niedersächsischer SPD-Chef ist, im NDR-Fernsehen. "Das ist ein schlimmer Abend, das ist ein trauriger Abend." (dpa)   19.28 Uhr: Die Hochrechnung der ARD aus Deutschland (infratest dimap – Stand: 19.28 Uhr): CDU 22,1 Prozent (-7,9), CSU 6,5 Prozent (+1,2), SPD 15,3 Prozent (-12), Grüne 20,9 (+10,2) Prozent, Linke 5,4 Prozent (-2), AfD 10,8 Prozent (+3,7), FDP 5,4 Prozent (+2). 13,6 Prozent gehen an weitere Parteien.   19.22 Uhr: "Ich habe echt alles gegeben, was ich konnte, mehr ging nicht." (Katarina Barley, Europawahl-Spitzenkandidatin der SPD, am Sonntag in Berlin nach dem schlechten Abschneiden ihrer Partei.)   18.43 Uhr: Die Hochrechnung der ARD (infratest dimap – Stand: 18.43 Uhr): CDU/CSU 27,9 Prozent, SPD 15,4 Prozent, Grüne 21,7 Prozent, Linke 5,5 Prozent, AfD 10,4 Prozent, FDP 5,6 Prozent. 13,5 Prozent gehen an weitere Parteien.   18.35 Uhr: Die Grünen haben bei der Europawahl von der SPD und der Union jeweils mehr als eine Million Wähler dazugewonnen. Bei einer Analyse der Wählerwanderungen von infratest dimap in der ARD hieß es am Sonntagabend, die Grünen hätten im Vergleich zu 2014 von der SPD 1,37 Millionen Wähler herüberziehen können. Von der Union kamen demnach 1,25 Millionen Wähler zur Ökopartei.

Klima- und Umweltschutz

Vor allem junge Wähler hätten bei den Grünen ihr Kreuzchen gemacht. Unter den 18- bis 24-Jährigen hätten 34 Prozent die Grünen gewählt. Bei den 25- bis 34-Jährigen votierten 27 Prozent für die Grünen, hieß es in der ARD. Hintergrund sei, dass die jungen Leute der Partei in Sachen Klima- und Umweltschutz am meisten zutrauten. Die Grünen liegen nach ersten Hochrechnungen von ARD und ZDF erstmals bei einer bundesweiten Wahl auf dem zweiten Rang vor der SPD. (dpa)   18.05 Uhr: Bei der Europawahl in Deutschland hat die große Koalition aus Union und SPD nach Prognosen von ARD und ZDF herbe Verluste hinnehmen müssen. Die Grünen landeten hinter der Union am Sonntag erstmals bei einer bundesweiten Wahl auf dem zweiten Platz noch vor der SPD. (dpa)

Prognose: Grüne springen auf 22 Prozent

Laut ARD-Prognose (infratest dimap) erhalten die CDU/CSU 28 Prozent, Grüne machen einen Sprung auf 22 Prozent (+ 11,3), SPD bekommt 15,5 Prozent (- 11,8), AfD legt zu auf 10,5 Prozent, Linke und FDP bekommen beide 5,5 Prozent. 13 Prozent gehen an andere Parteien.   17.40 Uhr: Österreichs Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) ist unmittelbar vor einem geplanten Misstrauensantrag im Parlament massiv gestärkt worden. Laut Trendprognosen hat seine konservative ÖVP einen fulminanten Sieg bei der Europawahl eingefahren. Nach gemeinsamen Berechnungen mehrerer Meinungsforschungsinstitute kommt die ÖVP auf 34,5 Prozent, das sind 7,5 Prozentpunkte mehr als bei der EU-Wahl 2014.

Prognose: FPÖ erreicht 17,5 Prozent

Der ehemalige Koalitionspartner, die rechte FPÖ, erreicht 17,5 Prozent, ein Minus von 2,2 Prozentpunkten im Vergleich zu 2014. Die Koalition zwischen der ÖVP von Kanzler Kurz und der FPÖ war an den Folgen eines Skandal-Videos des ehemaligen Vizekanzlers Heinz-Christian Strache zerbrochen.

SPÖ mit leichtem Minus

Die sozialdemokratische SPÖ erreicht 23,5 Prozent, ein leichtes Minus von 0,5 Prozentpunkten im Vergleich zur letzten EU-Wahl. Die Grünen kommen mit 13,5 Prozent nahe an ihr historisch bestes Ergebnis von 2014 heran, als 14,5 Prozent erhielten. Die liberalen Neos liegen erneut bei 8 Prozent. (dpa)   17 Uhr: Bei der Europawahl zeichnet sich in vielen EU-Staaten eine teils deutlich höhere Wahlbeteiligung ab als vor fünf Jahren. In Deutschland machten bis zum frühen Nachmittag nach Angaben des Bundeswahlleiters 29,4 Prozent der Wahlberechtigten von ihrem Stimmrecht Gebrauch – fast vier Prozentpunkte mehr als 2014.

Slowakei bei Wahlbeteiligung vorn

In Ungarn und der Slowakei lag der Zulauf am Sonntag in den ersten Stunden über dem bei jeder bisherigen Europawahl in diesen Ländern. In der Slowakei könnte nach Schätzungen sogar die höchste Beteiligung erreicht werden, die es in dem Euro-Land jemals bei einer Europawahl gab. Bislang war das Land in diesem Punkt immer Schlusslicht unter den EU-Staaten.

Beteiligung in Spanien

In Polen stimmten in den ersten fünf Stunden nach Öffnung etwa doppelt so viele Bürger ab wie 2014. In Spanien lag die Beteiligung bis zum Nachmittag zehn Punkte über der vor fünf Jahren. (dpa)

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