US-Soldaten sind auf dem Luftwaffenstützpunkt Al-Asad im Irak stationiert. Der Iran hat aus Vergeltung für die Tötung seines Top-Generals Soleimani diesen Militärstützpunkt angegriffen.

US-Soldaten sind auf dem Luftwaffenstützpunkt Al-Asad im Irak stationiert. Der Iran hat aus Vergeltung für die Tötung seines Top-Generals Soleimani diesen Militärstützpunkt angegriffen.

Foto: Archivfoto: Foto: Khalid Mohammed/AP/dpa

Politik

Iran startet Raketenangriffe auf US-Militär im Irak

Von nord24
8. Januar 2020 // 06:15

Ein iranischer Vergeltungsangriff auf US-Soldaten im Irak schürt die Angst vor einer weiteren Eskalation und einem möglichen neuen Krieg im Nahen Osten. Die vom US-Verteidigungsministerium bestätigten Attacken auf die amerikanisch genutzten Militärstützpunkte Ain al-Assad im Zentrum des Iraks und eine Basis in der nördlichen Stadt Erbil in der Nacht zum Mittwoch gelten als Revanche für die Tötung des iranischen Top-Generals Ghassem Soleimani durch einen US-Luftschlag.

Trump meldet sich auf Twitter

US-Präsident Donald Trump kündigte an, sich am Mittwochmorgen (Ortszeit) äußern zu wollen. "Alles ist gut!", schrieb er auf Twitter. Derzeit würden mögliche Opfer und Schäden bewertet.

"Akt der Selbstverteidigung"

Irans Außenminister Mohammed Dschawad Sarif sprach auf Twitter von einem "Akt der Selbstverteidigung". "Wir streben nicht nach einer Eskalation oder Krieg, aber wir werden uns gegen jede Aggression verteidigen".

Iranische Revolutionsgarden sprechen von einem vollen Erfolg

Die iranischen Revolutionsgarden teilten mit, bei der "Operation Märtyrer Soleimani" sei der mit 35 Raketen attackierte Luftwaffenstützpunkt Ain al-Assad "vollständig zerstört" worden. Der Angriff mit ballistischen Boden-Boden-Raketen auf die "von den Amerikanern besetzte" Basis sei "in jeder Hinsicht ein voller Erfolg". (dpa)

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