Am Rande des Bundesparteitages der Partei Alternative für Deutschland (AfD) ist es zwischen Polizeikräften und Demonstranten zu Rangeleien gekommen.

Am Rande des Bundesparteitages der Partei Alternative für Deutschland (AfD) ist es zwischen Polizeikräften und Demonstranten zu Rangeleien gekommen.

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Politik

Rangeleien bei Anti-AfD-Protesten in Stuttgart - Hunderte festgesetzt

Von nord24
30. April 2016 // 15:57

Der AfD-Bundesparteitag an der Stuttgarter Messe löst einen massiven Polizeieinsatz aus. Hunderte Störer versuchen, die Veranstaltung zu blockieren und werden festgesetzt. Dann entspannt sich die Lage. Beim AfD-Bundesparteitag in Stuttgart ist es zu Auseinandersetzungen zwischen der Polizei und linken Demonstranten gekommen. Am Morgen - noch vor Beginn des Treffens - nahmen die Einsatzkräfte rund 400 Menschen in Gewahrsam. Die Polizei sprach von gewaltbereiten Linksautonomen. Demonstranten versuchten, den AfD-Parteitag zu stören. Einige steckten Autoreifen in Brand und zündeten Feuerwerkskörper. Auch auf der Autobahn 8 kam es für kurze Zeit zu Beeinträchtigungen. Am Nachmittag beruhigte sich die Lage. Demonstranten zogen dann in die Stuttgarter Innenstadt.

900 "gewaltbereite" Demonstranten

Nach Angaben der Polizei beteiligten sich an den Protesten am Messegelände knapp 1500 Menschen. Darunter seien 800 bis 900 gewaltbereite Demonstranten gewesen, die mit Bussen gekommen seien. Bei ihrer Ankunft hätten sie bengalische Feuer gezündet. Der Polizei zufolge gab es nach bisherigen Erkenntnissen keine Verletzten. Von einem Protestbündnis hieß es, es seien Demonstranten von Pfefferspray getroffen worden.

Massives Polizeiaufgebot

Die Demonstranten riefen lautstark: "Flüchtlinge bleiben, Nazis vertreiben" und "Wir kriegen Euch alle". Ein massives Polizeiaufgebot mit rund 1000 Einsatzkräften sicherte den Parteitag der Alternative für Deutschland. Auch Beamte aus anderen Bundesländern waren im Einsatz. Mehrere Wasserwerfer standen bereit - seit dem aus dem Ruder gelaufenen Polizeieinsatz gegen Stuttgart-21-Gegner im Jahr 2010 mit mehr als 160 Verletzten ist in Baden-Württemberg kein Wasser aus Wasserwerfern mehr gegen Menschen eingesetzt worden.  

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