Die  Juristin Sascha Karolin Aulepp setzte sich mit 65 Prozent der gültigen Stimmen beim Mitgliedervotum gegen ihren Mitbewerber durch. Die neue Landesvorsitzende soll am 30. April auf dem SPD-Landesparteitag in Bremen gewählt werden.

Die Juristin Sascha Karolin Aulepp setzte sich mit 65 Prozent der gültigen Stimmen beim Mitgliedervotum gegen ihren Mitbewerber durch. Die neue Landesvorsitzende soll am 30. April auf dem SPD-Landesparteitag in Bremen gewählt werden.

Foto: Wagner/dpa

Politik

Sascha Karolin Aulepp soll Bremens SPD führen

Von nord24
16. April 2016 // 19:41

Die Bremer SPD sucht einen neuen Vorsitzenden. Die Mitglieder wollen eine Frau an der Spitze sehen. Gewählt wird erst in zwei Wochen beim Parteitag. Und da zeichnet sich ein prominenter Gegenkandidat ab. Die Bürgerschaftsabgeordnete Sascha Karolin Aulepp soll nach dem Willen der Bremer SPD-Mitglieder Vorsitzende des Landesverbandes werden. Bei einer Mitgliederbefragung entfielen auf sie rund 65 Prozent der gültigen Stimmen. Der Zweitplatzierte Mustafa Güngör erhielt rund 29 Prozent. Der frühere Chef der Vulkan-Werft, Friedrich Hennemann, sorgte abergestern für Unruhe: Er wolle beim Parteitag am 30. April ebenfalls kandidieren.

Hennemann will kandidieren

SPD-Landesgeschäftsführer Roland Pahl entzog Hennemann auf der Pressekonferenz das Wort. Der 79-Jährige hatte zuvor Aulepp gratuliert, zugleich aber betont, dass erst beim Landesparteitag die Entscheidung über die Position des Landesvorsitzenden falle. Dies sei nicht nur eine formale Angelegenheit. Er werde die für eine Initiativbewerbung notwendigen 20 Stimmen aufbringen. Pahl bezeichnete Aulepp als "designierte Landesvorsitzende" der Bremer SPD. "Formal muss dieses auf einem Landesparteitag, der am 30. April stattfindet noch einmal bestätigt werden", betonte Pahl. Der Landesvorstand werde Aulepp für die Wahl nun vorschlagen. Von den etwa 4300 SPD-Mitgliedern hatten sich rund die Hälfte an der Befragung per Briefwahl beteiligt.

Blick auf den Schuldenberg

Aulepp betonte mit Blick auf den Schuldenberg von über 21 Milliarden Euro in Bremen, dass der Spielraum zwar klein sei. "Aber ich sage auch ganz deutlich: Es gibt Schlimmeres als einen hohen Schuldenstand. Und das ist, den jetzt in Bremen und Bremerhaven lebenden Menschen und auch den nachfolgenden Generationen eine soziale Infrastruktur zu hinterlassen, die kaputt gespart worden ist."  

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