Donald Trump rückt im Duell mit Hillary Clinton mehr und mehr in den Hintergrund.

Donald Trump rückt im Duell mit Hillary Clinton mehr und mehr in den Hintergrund.

Foto: He/dpa

Politik

TV-Duell: Trump kann keine Aufholjagd starten

Von nord24
20. Oktober 2016 // 06:16

Knapp drei Wochen vor der US-Präsidentschaftswahl hat Donald Trump das letzte TV-Duell nicht für eine entscheidende Aufholjagd auf seine Konkurrentin Hillary Clinton nutzen können. Der Republikaner und die Demokratin lieferten sich in Las Vegas vor den Augen der Nation erneut ein hartes Wortgefecht. Trump erneuerte dabei seinen Manipulationsverdacht bezüglich der Präsidentschaftswahl am 8. November und weigerte sich, sich schon jetzt darauf festzulegen, eine etwaige Niederlage auch anzuerkennen. "Ich werde mir das dann anschauen. Ich schaue es mir nicht jetzt an", sagte er beim dritten TV-Duell mit Clinton am Mittwoch in Las Vegas. US-Kommentatoren bewerteten dies als einzigartig in bisherigen US-Wahlkämpfen.

Trump liefert keine Beweise für Verschwörungstheorien

Trump hatte in den vergangenen Tagen mehrmals mit Verschwörungstheorien aufgewartet und den Eindruck erweckt, die Wahl werde manipuliert. Beweise oder Indizien dafür hat er jedoch nicht geliefert. Sein Vizepräsidentschaftskandidat Mike Pence und seine Tochter Ivanka Trump hatten die Aussagen kurz vor der Fernsehdebatte relativiert und erklärt, die Manipulierungsvorwürfe bezögen sich auf die Medienberichterstattung.

Experten: Nur ein großer Fehler Clintons kann Trump jetzt nur noch nach vorne bringen

Der 70-jährige Trump liegt in Umfragen weniger als drei Wochen vor dem Wahltermin weit hinter Clinton (68) zurück. Erste Kommentatoren gehen davon aus, dass ihm nur noch ein großer Fehler Clintons oder eine dramatische Wendung zum Wahlsieg verhelfen kann.

Diskussion läuft inhaltlich strukturierter ab als bei den ersten beiden Duellen

Clinton und Trump lieferten sich in Las Vegas ein engagiertes Duell, teilweise inhaltlicher geführt als die beiden Veranstaltungen in Hempstead (New York) und St. Louis (Missouri). Die Demokratin und der Republikaner gerieten bei Themen wie Abtreibung, Waffengesetze und der Besetzung höchster Richterämter aneinander. (dpa)

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