Polizisten lösen die Hand eines Klimaaktivisten vom Asphalt auf der Invalidenstraße.

Aktivisten der "Letzten Generation" kleben sich oftmals im Berufsverkehr mit einer Hand auf die Fahrbahn fest, um gegen die Klimapolitik der Bundesregierung zu protestieren.

Foto: Carstensen/dpa

Politik

Ein Jahr "Klimakleber": Letzte Generation will Aktionen ausweiten

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Von nord24
23. Januar 2023 // 21:20

Straßenblockaden, Kartoffelbrei-Attacken, Flughafen-Proteste: Die Gruppe Letzte Generation macht Politik und Polizei seit Januar 2022 schwer zu schaffen.

Autobahnzufahrten blockiert

Es war ein nassgrauer, regnerischer Morgen, als zwei Dutzend Leute der Gruppe Letzte Generation am 24. Januar 2022 erstmals in Berlin Autobahnzufahrten blockierten.

Halbe Republik aufgebracht

Damals hatte wohl kaum jemand eine Vorstellung, was aus dem Protest für mehr Klimaschutz noch werden sollte. Seither haben die sogenannten Klimakleber die halbe Republik gegen sich aufgebracht. Autofahrer schimpfen, Staatsanwälte ermitteln, Politiker empören sich, vermuten gar Terrorgefahr.

„Sind unignorierbar geworden“

Die Gruppe selbst zieht diese Bilanz: "Innerhalb eines Jahres ist die Letzte Generation unignorierbar geworden." Nun sollen die Aktionen noch deutlich ausgeweitet werden, wie Sprecherin Aimée van Baalen am Montag (23.1.23) sagte. "Der Widerstand wird größer als je zuvor." Was genau geplant ist, sagte sie nicht. (dpa)

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