Blick auf die Stadt Kiew.

In Kiew wurde Luftalarm ausgelöst.

Foto: Emilio Morenatti/dpa/AP

Politik

Luftalarm in Kiew ausgelöst

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Von nord24
24. Februar 2022 // 16:15

Wegen des russischen Angriffs ruft die Verwaltung in Kiew alle Bürger dazu auf, sich möglichst in Luftschutzbunkern in Sicherheit zu bringen.

Landesweit gilt das Kriegsrecht

Die ukrainische Hauptstadt Kiew hat wegen des russischen Angriffs Luftalarm ausgelöst. Kiew hat etwa 2,8 Millionen Einwohner. Am Morgen waren bereits testweise die Luftschutzsirenen zu hören gewesen. In der Ukraine gilt landesweit seit 5.30 Uhr (4.30 Uhr MEZ) auf Erlass von Präsident Wolodymyr Selenskyj das Kriegsrecht, vorerst für 30 Tage.

Mehr als 30 Attaken auf ukrainische Infrastruktur

Am Mittag meldeten die Behörden in der Ukraine russische Angriffe aus verschiedenen Richtungen. Bis 12.00 Uhr (MEZ) habe Russland mehr als 30 Attacken mit Flugzeugen, Artillerie und Marschflugkörpern „auf ukrainische zivile und militärische Infrastruktur“ ausgeübt, teilte der Generalstab mit. Auch in der Nähe von Kiew kam es zu Gefechten, etwa an einem Flugplatz.

Aus russischer Sicht mehr Objekte angriffen

Nach russischen Angaben wurden Dutzende Stellungen des ukrainischen Militärs angegriffen. Es seien 74 Objekte der Bodeninfrastruktur „außer Gefecht“ gesetzt worden, sagte der Sprecher des Verteidigungsministeriums, Igor Konaschenkow. Darunter seien elf Flugplätze, drei Kommandoposten und ein Marinestützpunkt gewesen. Unabhängig überprüfen ließen sich auch diese Angaben zunächst nicht. (dpa)

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