Polizeibeamte stehen hinter explodierendem Feuerwerk.

Polizeibeamte stehen in Berlin hinter explodierendem Feuerwerk. Nach Angriffen auf Einsatzkräfte in der Silvesternacht hat die Diskussion um Konsequenzen begonnen.

Foto: Schreiner/dpa

Politik

Minister für schnelle Strafen nach Pyro-Angriffen

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Von nord24
3. Januar 2023 // 20:40

Schon seit Jahren schlagen Feuerwehrleute, Sanitäter und Polizisten Alarm, weil sie zu Silvester mit Feuerwerk an ihrer Arbeit gehindert werden.

Schnelle Verurteilungen gefordert

Nach zwei coronabedingt eher ruhigen Jahreswechseln ist die Diskussion um die Konsequenzen nun wieder voll im Gange. Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius hat nach den erneuten Angriffen auf Einsatzkräfte in der Silvesternacht schnelle Verurteilungen gefordert.

"Fast ausschließlich junge Männer"

Pistorius zufolge sind die Angreifer "fast ausschließlich junge Männer", die "zum Teil aus rechtsextremem Milieu, aber auch aus migrantischem Milieu" kamen. Deswegen brauche es Strafen, die gerade jungen Männern aufstoßen - etwa den Entzug des Führerscheins.

Belastung für Menschen und Tiere

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) hatte auf Bundesebene sogar schon im November ein generelles Verbot privater Silvesterfeuerwerke im ganzen Bundesgebiet gefordert. Neben den Angriffen auf Einsatzkräfte verwies die GdP dabei auf Müllberge und Schadstoffe, das Unfallrisiko, Sachbeschädigungen sowie die hohen psychischen und physischen Belastungen für viele Menschen und Tiere. (dpa)

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