Polizisten führen die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg (M) aus einer Gruppe von Demonstranten und Aktivisten heraus und vom Rand des Braunkohlentagebaus Garzweiler II weg.

Es habe sich nicht um eine Festnahme gehandelt, betonte der Sprecher.

Foto: Gambarini/dpa

Politik

Polizei bestreitet "Inszenierung" mit Greta Thunberg

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Von nord24
18. Januar 2023 // 22:00

Polizisten halten Greta Thunberg fest, während Fotografen ihre Bilder machen - diese Szene hat in sozialen Netzwerken für Ärger gesorgt.

Aktivisten an der Abbruchkante

Es wurde der Vorwurf einer "Inszenierung" erhoben. Ein Sprecher der Polizei Aachen wies den Eindruck am Mittwoch (18.1.23) zurück. Zu der Szene sei es gekommen, als Thunberg am Dienstag zusammen mit anderen Klimaaktivisten unmittelbar an der Abbruchkante des rheinischen Braunkohlereviers demonstriert habe, was gefährlich und deshalb verboten sei.

Gewahrsam, keine Festnahme

Alle Mitglieder der Gruppe seien daraufhin kurzzeitig in Gewahrsam genommen worden, um ihre Personalien festzustellen. Es habe sich nicht um eine Festnahme gehandelt, betonte der Sprecher. In dieser Situation sei Thunberg von anwesenden Bildjournalisten fotografiert worden. Dies zuzulassen, sei ein Gebot der Pressefreiheit, sagte der Polizeisprecher.

„Haben nicht posiert“

Die Polizisten hätten aber definitiv nicht mit der Aktivistin "posiert". Als Thunberg an der Reihe gewesen sei, seien ihre Daten aufgenommen worden. Anschließend sei die Aktivistengruppe von der Tagebaukante weggebracht und dann "aus der polizeilichen Maßnahme entlassen worden". Alle Aktivisten seien gleich behandelt worden. (dpa)

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