Russische gepanzerte Fahrzeuge werden auf einem Bahnhof in der Region Rostow am Don unweit der russisch-ukrainischen Grenze auf Bahnsteige verladen.

Russische gepanzerte Fahrzeuge werden auf einem Bahnhof in der Region Rostow am Don unweit der russisch-ukrainischen Grenze auf Bahnsteige verladen.

Foto: picture alliance/dpa/AP

Politik

Russland greift die Ostukraine an

24. Februar 2022 // 06:07

Beobachter haben seit Tagen eine russische Invasion in die Ukraine erwartet. Nun hat Präsident Putin den Militäreinsatz angeordnet.

Putin ordnet Militäroperation an

Russland greift die Ostukraine an. Präsident Wladimir Putin ordnete am frühen Donnerstagmorgen die Militäroperation in den Regionen Luhansk und Donezk offiziell an. „Ich habe beschlossen, eine Sonder-Militäroperation durchzuführen“, sagte Putin in einer Fernsehansprache. „Ihr Ziel ist der Schutz der Menschen, die seit acht Jahren Misshandlung und Genozid ausgesetzt sind.“ Russland strebe die Entmilitarisierung und die Entnazifizierung der Ukraine an.

Westen verurteilt Angriff scharf

US-Präsident Joe Biden, die westlichen Verbündeten und die Nato verurteilten Putins Vorgehen scharf und kündigten weitere Sanktionen an. Russland hat nach den Worten von Biden „vorsätzlich“ einen „Krieg“ gegen die Ukraine begonnen.

Ukraine ruft Kriegszustand aus

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat derweil im ganzen Land den Kriegszustand ausgerufen. Das teilte er am Donnerstag in einer Videobotschaft mit.

Ukraine schließt Luftraum

Nach Angaben des ukrainischen Außenministers Dmytro Kuleba hat Russland mit einem großen Einmarsch begonnen. „Putin hat gerade eine große Invasion der Ukraine gestartet. Friedliche ukrainische Städte werden attackiert. Das ist ein Angriffskrieg“, teilte der Minister bei Twitter mit. Als Reaktion auf die russische Militäroperation im Donbass schloss die Ukraine ihren gesamten Luftraum, wie das öffentlich-rechtliche Fernsehen am frühen Donnerstagmorgen berichtete.

Langanhaltender Konflikt

Erstmals stehen sich russische und ukrainische Soldaten in dem seit acht Jahren dauernden Konflikt gegenüber. (dpa)

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