Der Spitzenkandidat der Partei Alternative für Deutschland (AfD), André Poggenburg, hübscht sich vor einem Fernsehinterview nochmal auf. Die AfD hat es auf Anhieb ins Parlament in Sachsen-Anhalt geschafft.

Der Spitzenkandidat der Partei Alternative für Deutschland (AfD), André Poggenburg, hübscht sich vor einem Fernsehinterview nochmal auf. Die AfD hat es auf Anhieb ins Parlament in Sachsen-Anhalt geschafft.

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Politik

So hat Sachsen-Anhalt gewählt

Von Lili Maffiotte
13. März 2016 // 18:41

Die CDU mit Ministerpräsident Reiner Haseloff hat die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt gewonnen – steht aber vor einer extrem schwierigen Regierungsbildung. Die rechtspopulistische AfD wurde gleich im ersten Anlauf zweitstärkste Kraft. Die SPD als bisheriger Regierungspartner der CDU stürzte ab, auch die Linke verzeichnete starke Einbußen.

Parlamentseinzug der FDP am Abend noch unsicher

Die Suche nach Mehrheiten hängt auch vom Einzug der Grünen und FDP ins Magdeburger Parlament ab, der insbesondere bei den Liberalen am Abend eher unsicher war. Nach Auszählung von 2100 der rund 2500 Wahlbezirke wären die Liberalen mit 4,8 Prozent nicht im Landtag vertreten. Die Grünen schafften demnach mit 5,1 Prozent den Einzug in das Magdeburger Parlament.

CDU und SPD haben keine Mehrheit mehr in Sachsen-Anhalt

Im neuen Landtag verfügt die CDU der Hochrechnung zufolge über 36 Sitze, die Linke kommt auf 19 Mandate. Die SPD ist mit 12 Abgeordneten vertreten, die AfD erhält 29 Sitze und die Grünen stellen 7 Vertreter. Für die Fortsetzung der schwarz-roten Koalition reicht es damit nicht aus.

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