Markus Söder (CSU), Ministerpräsident von Bayern, kommt nach der Haushaltsklausur der bayerischen Staatsregierung zu einer Pressekonferenz.

Markus Söder (CSU) fordert einen einheitlichen Kurs von Bund und Ländern in der Pandemie-Bekämpfung.

Foto: Sven Hoppe/dpa

Politik

Söder will flächendeckende 2G-Regelung

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Von nord24
16. November 2021 // 10:03

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) fordert angesichts drastisch steigender Corona-Infektionszahlen einen einheitlichen Kurs von Bund und Ländern in der Pandemie-Bekämpfung. „Ich halte es für falsch, dass wir mit einem Flickenteppich arbeiten“, sagte er am Dienstag im ZDF-“Morgenmagazin“. Zugleich bezeichnete er die Pläne der Ampel-Parteien SPD, Grüne und FDP zur Verschärfung ihrer geplanten Corona-Politik als „Schritt in die richtige Richtung“.

Söder: Es muss eine Impfpflicht für bestimmte Berufsgruppen geben

Söder sprach sich im ZDF-“Morgenmagazin“ für eine flächendeckende 2G-Regelung in Deutschland zur Pandemie-Bekämpfung aus. Bereits am Wochenende hatte er „2G für fast alles“ in Bayern angekündigt. Damit haben dort seit Dienstag nur noch Geimpfte und Genesene Zugang etwa zu Veranstaltungen. Söder forderte zudem Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte und eine klare Empfehlung für Booster-Impfungen schon ab dem fünften Monat. Für bestimmte Berufsgruppen müsse es eine Impfpflicht geben. Für eine allgemeine Impfpflicht gebe es aber keine gesetzliche Grundlage. Auch ein „Lockdown für alle“ sei aus verfassungsrechtlichen Gründen nicht möglich. (epd/mb)

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