Karl Lauterbach (SPD), Bundesminister für Gesundheit

Es soll Pläne gegeben haben, Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach zu entführen.

Foto: Roland Weihrauch/dpa

Politik

Sollte Lauterbach entführt werden? Minister ist „bestürzt“

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Von nord24
14. April 2022 // 13:45

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach ist nach eigenen Worten „bestürzt“ angesichts der Berichte über einen möglichen Entführungsplan gegen ihn.

Lauterbach dankt den ermittelnden Behörden

Der SPD-Politiker bedankte sich am Donnerstag am Rande eines Klinik-Besuchs in Husum in Schleswig-Holstein bei den ermittelnden Behörden und dem Bundeskriminalamt „für den guten Schutz und die Überwachung. Davon habe ich offensichtlich profitiert und dafür bin ich sehr dankbar“, sagte er. Zum Stand der Ermittlungen könne er nichts sagen.

Sprengstoffanschläge und Entführungen sollen über Telegram geplant worden sein

Mitglieder einer Chatgruppe im Kurznachrichtendienst Telegram sollen in Deutschland Sprengstoffanschläge und Entführungen geplant haben - etwa von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD). Ermittler unter der Federführung der Generalstaatsanwaltschaft Koblenz und des Landeskriminalamtes (LKA) Rheinland-Pfalz gingen in einer ganzen Reihe von Bundesländern gegen sie vor, wie sie am Donnerstag in Mainz mitteilten. Der Vorgang zeige, dass sich die Corona-Proteste nicht nur radikalisiert hätten, sondern dass es mittlerweile auch darum gehe, den Staat und die Demokratie zu destabilisieren, sagte Lauterbach. Der Minister sprach von einer kleinen Minderheit in der Gesellschaft, die aber „hochgefährlich“ sei. (dpa/mb)

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