Rassismus im Bus: Mit diesem Schild sollten Ausländer und Deutsche getrennt werden. Zum Glück nur ein Experiment.

Rassismus im Bus: Mit diesem Schild sollten Ausländer und Deutsche getrennt werden. Zum Glück nur ein Experiment.

Foto: Screenshot: Quarks & Co/Facebook

Politik

Video: So reagieren die Fahrgäste auf Rassismus im Bus

Von nord24
3. Juni 2016 // 10:30

"Nur für Deutsche!" Wie sehr stehen die Menschen hinter den Menschenrechten? Dieser Frage ist das WDR-Magazin Quarks & Co mit einem Experiment in einem Essener Linienbus nachgegangen. Der Versuchsaufbau: Ausländer dürfen nur im hinteren Teil des Busses sitzen - die vorderen Plätze sind für Deutsche reserviert.

Schauspieler im Bus

Mit Schauspielern hat das Magazin überprüft, wie viel sich die Fahrgäste in dem Bus gefallen lassen. Nehmen sie es hin, dass Ausländer ermahnt werden, hinten zu sitzen? Lassen sie es zu, dass Deutsche auf ihr vermeintliches Recht bestehen?

Experiment hat ein eindeutiges Ergebnis

Das Ergebnis war eindeutig. In 80 Prozent der Fälle schritten Fahrgäste nach etwa einer Minute ein - und verteidigten die Rechte der Ausländer. "Ich habe die Nazi-Zeit mitgemacht", sagte eine deutsche Passagierin über den Grund für ihr Einschreiten. Eine andere sagte über einen jungen Mann, der als Schauspieler einen Ausländer aufforderte, seinen Platz zu verlassen: "Hat noch nichts geleistet im Leben und spielt sich auf wie King-Kotelett."

Hier gibt es das ganze Experiment im Video

Rassismus-Bus

Das zum Thema #nachbar. Geht auch anders – unser Rassismus-Experiment.Posted by Quarks & Co. on Dienstag, 31. Mai 2016

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