Der Spitzenkandidat der Alternative für Deutschland (AfD) für Berlin, Georg Pazderski, jubelt nach den ersten Hochrechnungen zu der Abgeordnetenhauswahl in Berlin.

Der Spitzenkandidat der Alternative für Deutschland (AfD) für Berlin, Georg Pazderski, jubelt nach den ersten Hochrechnungen zu der Abgeordnetenhauswahl in Berlin.

Foto: Kappeler/dpa

Politik

Wahl in Berlin: Große Parteien verlieren, AfD jubelt

Von Christoph Käfer
18. September 2016 // 18:35

Bei der Wahl des Berliner Abgeordnetenhauses hat sich am Sonntag keine Partei klar durchsetzen können. Die SPD bleibt stärkste Kraft, doch gleich fünf Parteien konnten zweistellige Wahlergebnisse einfahren.

SPD bleibt vorn

Die Wahl der Vertreter des Abgeordnetenhauses in Berlin wurde angesichts der bundesweit angespannten politischen Lage mit Hochdruck erwartet. Die ersten ARD-Hochrechnungen nach Schließung der Wahllokale legen nahe, dass die SPD mit rund 23 Prozent klarer Sieger der Wahl ist, obwohl sie über fünf Prozent gegenüber 2011 eingebüßt haben. Damit dürfte der Regierende Bürgermeister Michael Müller im Amt bleiben.

Keine GroKo

Die CDU kommt kommt demnach auf 18 Prozent, sodass eine Große Koalition schon allein rein rechnerisch nicht möglich wäre. Drittstärkste Kraft sind die Grünen mit 16,5 Prozent, während Die Linke auf 16 Prozent kommt.

AfD ist fünftstärkste Kraft

Die Alternative für Deutschland (AfD) hat aus dem Stand heraus gut 11,5 Prozent der Stimmen erhalten. die Piratenpartei, die bei der letzten Wahl zum Abgeordnetenhaus fast zehn Prozent erreicht hatte, bleibt mit 1,7 Prozent deutlich unter der 5-Prozent-Hürde. Die FDP hingegen zeigte sich mit 6,5 Prozent stark erholt und zieht wieder ins Landesparlament ein.

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