Bushido tritt vor dem Berliner Landgericht als Nebenkläger auf.

Bushido tritt vor dem Berliner Landgericht als Nebenkläger auf.

Foto: Sebastian Willnow/zb/dpa

Promis

Bushido drangsaliert? Berliner Clanchef vor Gericht

Von nord24
16. August 2020 // 20:00

Unter verstärkten Sicherheitsvorkehrungen beginnt am Montag ein mit Spannung erwarteter Prozess am Berliner Landgericht gegen den Chef eines arabischstämmigen Clans und drei seiner Brüder. Arafat A.-Ch. (44) werden Straftaten zum Nachteil des Rappers Bushido wie versuchte schwere räuberische Erpressung, Freiheitsberaubung, gefährliche Körperverletzung, Nötigung, Beleidigung und Untreue zur Last gelegt. Die drei Brüder im Alter von 39, 42 und 49 Jahren sollen Mittäter oder Gehilfen gewesen sein.

Bushido ist als Zeuge geladen

Bushido ist in dem Verfahren als Nebenkläger zugelassen. Nach Angaben einer Gerichtssprecherin ist der Musiker für den zweiten Prozesstag am Mittwoch als Zeuge geladen. Der Hauptangeklagte und der Rapper waren laut Gericht einst Partner im Musikgeschäft. Zu den angeklagten Taten soll es gekommen sein, nachdem Bushido die Geschäftsbeziehungen 2017 auflöste.

Arafat A.-Ch. stellte Forderungen gegen den Rapper

Arafat A.-Ch. habe dies laut Gericht nicht akzeptieren wollen und von Bushido unberechtigt die Zahlung von angeblichen Schulden beziehungsweise die Beteiligung an dessen Musikgeschäften gefordert. Die Anklageschrift umfasst 100 Seiten.

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