Nico Rosberg startet morgen in Shanghai von der Pole Position.

Nico Rosberg startet morgen in Shanghai von der Pole Position.

Foto: Azubel/dpa

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Formel 1: Rosberg mit "Monsterrunde" zur Pole Position

Von nord24
16. April 2016 // 13:38

Für WM-Spitzenreiter Nico Rosberg läuft die Formel-1-Qualifikation in China perfekt. Der Mercedes-Fahrer rast zur Pole Position, seine stärksten Konkurrenten sind machtlos. Ganz bitter erwischt es Titelverteidiger Lewis Hamilton. Mit einer Demonstration der Stärke hat Nico Rosberg die Grundlage für seinen sechsten Formel-1-Sieg in Serie geschaffen. Der Mercedes-Pilot eroberte heute in Shanghai auf beeindruckende Weise die Pole Position für den Großen Preis von China und kann sich am morgigen Sonntag wohl nur selbst schlagen. Titelverteidiger Lewis Hamilton fällt als ernsthafter Konkurrent aus, weil er wegen eines Technik-Defekts am zweiten Silberpfeil als Letzter starten muss. Auch für das Ferrari-Duo setzte es den nächsten Dämpfer. Kimi Räikkönen und Sebastian Vettel mussten sich dem zweitplatzierten Daniel Ricciardo im Red Bull geschlagen geben.

Rosberg: Habe eine gute Runde erwischt

"Ich habe eine gute Runde erwischt am Ende, da musste schon alles passen", sagte Rosberg. Der WM-Spitzenreiter holte sich zum ersten Mal in diesem Jahr Startplatz eins, in Australien und Bahrain war jeweils Hamilton schneller. "Eine Monsterrunde", lobte Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff den derzeit fehlerlosen Rosberg. Für Hamilton, der in China schon viermal gewonnen hat, setzte sich die Pechsträhne dagegen fort. Nach den verpatzten Starts in den beiden ersten Saisonrennen wusste der Brite bereits vor der Qualifikation von Shanghai, dass er wegen eines Getriebewechsels um fünf Plätze nach hinten strafversetzt wird. Dann streikte auch noch das Energie-Rückgewinnungssystem an seinem Auto, Hamilton bekam keine gezeitete Runde hin.

Hamilton: Wir stecken im Dreck

"Diese Dinge passieren, um uns zu prüfen", meinte Hamilton erstaunlich gelassen. "Natürlich stecken wir im Dreck, aber wir graben uns da raus", fügte der WM-Zweite hinzu. Kaum zufriedener war Titeljäger Vettel am Ende seines Arbeitstages. Der Hesse verpatzte die entscheidende Runde, zumindest Platz zwei wäre wohl möglich gewesen. "Es lag an mir", räumte Vettel ein. "Wir starten nicht da, wo wir wollten." Nach seinem Motorschaden von Bahrain hat Vettel als WM-Sechster schon 35 Punkte Rückstand auf Spitzenreiter Rosberg und droht nun, am morgigen Sonntag (8 Uhr, RTL und Sky) weiter an Boden gegen seinen Landsmann zu verlieren.

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