Herthas Matheus Cunha (rechts) und Unions Grischa Prömel kämpfen um den Ball. Kurz darauf ist Cunha ins Krankenhaus gefahren.

Herthas Matheus Cunha (rechts) und Unions Grischa Prömel kämpfen um den Ball. Kurz darauf ist Cunha ins Krankenhaus gefahren.

Foto: Franklin/dpa

Promis

Vaterfreuden bei Herthas Matheus Cunha direkt nach Derby-Tor

Von nord24
23. Mai 2020 // 21:30

Kurz nach seiner Auswechslung in der zweiten Halbzeit im Berliner Bundesliga-Fußballderby kam Hertha-Profi Matheus Cunha zu Bruno Labbadia.

Er müsse nun mal dringend weg, sagte der Brasilianer zu seinem Trainer. Aus gutem Grund. Der Weg führte den 20-Jährigen aus dem Olympiastadion auf direktem Weg ins Krankenhaus. Rechtzeitig schaffte es der Offensiv-Spieler noch zur Geburt seines Sohnes.

Coach „verschiebt“ Geburt

Das Timing freute auch Labbadia. Der Coach berichtete am Samstag von seinen etwas ungewöhnlichen Motivationskünsten für Cunhas Frau, mit der Geburt noch bis nach dem Derby gegen den 1. FC Union Berlin (4:0) zu warten. Geburtstermin sei nämlich schon rund um das Auswärtsspiel bei 1899 Hoffenheim (3:0) in der Vorwoche gewesen.

Junger Vater erfolgreich bei Hertha

Wie genau die Labbadia-Prämie aussehe, wollte der Coach nicht verraten. „Die bekommt die Familie von mir“, sagte der 54-Jährige. Cunha hatte sowohl gegen Hoffenheim als auch gegen Union ein Tor erzielt und somit Anteil am sportlichen Aufschwung der Hertha. Am Mittwoch steht das Spiel bei seinem Ex-Club RB Leipzig an. Labbadia wird den jungen Vater nicht überreden müssen, dabei zu sein.

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