Xavier Naidoo. Foto Anspach/dpa

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Xavier Naidoo soll zum ESC - Publikum wird nicht gefragt

Von nord24
19. November 2015 // 16:12

Die ARD schickt den umstrittenen Sänger Xavier Naidoo für Deutschland zum Eurovision Song Contest (ESC) 2016. Das deutsche Publikum ist an der Auswahl dieses Mal nicht beteiligt. Die Zuschauer dürfen bei der Show "Unser Song für Xavier" am 18. Februar 2016 nur noch über das Lied abstimmen, mit dem der 44-jährige Künstler in Stockholm ins Rennen gehen soll. Naidoo war in der Öffentlichkeit mehrmals mit provokanten Äußerungen aufgefallen.

Zitatsammlung: Das hat Xavier Naidoo gesagt

"Er (Bundespräsident Horst Köhler) soll dabei mitgewirkt haben, dass Deutschland ohne verfassungsrechtliche Legitimation die Währungsunion einging. Da bin ich 2010 auf eine Polizeiwache in Mannheim gegangen, um mich der Anzeige wegen Hochverrats anzuschließen. (...) Als ich Hochverrat sagte, verstanden die Beamten zuerst Hochfahrrad. Die dachten, man hätte mir mein Hochfahrrad geklaut. Als ich klarstellte, dass es um Hochverrat geht, musste ich in ein Hinterzimmer. Dort wurde ich dann an den Staatsschutz verwiesen. Dann musste ich einen Alkoholtest machen. Die dachten, ich sei völlig hirnverbrannt. (Im März 2015 im Magazin "Stern".)
"Das sind Priester, ein paar Bischöfe sind auch dabei. Es gibt Rituale, die will ich nicht näher beschreiben. (...) Darüber will natürlich niemand sprechen. In Belgien ist das an die Oberfläche getreten durch den Dutroux-Fall, das Ganze ist aber nie richtig verhandelt worden. Das hat jetzt achteinhalb Jahre gedauert, Zeugen sind getötet worden. Da muss ich sagen: So etwas gibt es auch in Deutschland, aber sehr organisiert." (Im Juli 2010 in der "Süddeutschen Zeitung" zu Kindesmissbrauch.)
"Es ist keine Verschwörungstheorie. (...) Geheime Vereinbarungen zwischen den Amerikanern und der Bundesregierung (...) existieren wirklich. Danach dürfen die Amerikaner uns überwachen. Deutschland ist insoweit kein souveränes Land, wir sind nicht frei." (Im März 2015 im "Stern".)
"Seit dem (Terroranschlag am 11.) September 2001, das war der Warnschuss. (...) Wer das als Wahrheit hingenommen hat, was da erzählt wurde, der hat den Schleier vor den Augen, ganz einfach." (Im Oktober 2014 während eines Auftritts bei rechtspopulistischen sogenannten Reichsbürgern, die Deutschland nicht als souveränen Staat anerkennen.)
"Es sind alles Systemkritiker, so wie ich. Wir brauchen diese Meinungsfreiheit, um unsere doch nicht ganz massentaugliche Meinung zu sagen." (Im Oktober 2014 im "Südwestrundfunk" nach seiner Rede bei den "Reichsbürgern".)
"Ich schneid euch jetzt mal die Arme und die Beine ab. Und dann fick ich euch in' Arsch so wie ihr's mit den Kleinen macht. (...) Ihr habt einfach keine Größe und eure kleinen Schwänze nicht im Griff. Warum liebst du keine Möse, weil jeder Mensch doch aus einer ist?" (2012 mit Kool Savas als Duo Xavas im Lied "Wo sind sie jetzt").
"Mein Image war eh schon immer etwas verdreht. Man bezeichnete mich als homophob, als esoterischen Spinner und als religiösen Fanatiker. All das bin ich genau so wenig wie rechtspopulistisch." (Im März 2015 im "Stern".)

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