Stefanie Stahl, Psychologin und Autorin, lächelt bei einem Fototermin.

Indem man sich sage, okay, ich beginne mit dem neuen Jahr, erleichtere man sein Gewissen, meint Stefanie Stahl.

Foto: Tittel/dpa

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Psychologin Stahl: Gute Vorsätze brauchen keinen Jahrestag

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Von nord24
29. Dezember 2022 // 06:40

Gute Vorsätze zum neuen Jahr sind nach Einschätzung der Psychologin und Bestsellerautorin Stefanie Stahl meistens zum Scheitern verurteilt.

„Nicht wirklich von innen heraus“

"Weil sie viel zu rational beschlossen werden und nicht wirklich von innen heraus kommen", sagte Stahl. "Denn wenn sie wirklich von innen heraus kommen, dann brauche ich keinen Jahrestag und warte nicht bis zum 1. Januar. Dann kann ich auch sofort anfangen."

„Oft im Kopf beschlossen“

Vorsätze zum neuen Jahr würden oft im Kopf beschlossen: "Man weiß, man müsste was ändern", sagte Stahl. Zum Beispiel mehr Sport machen, abnehmen oder mit dem Rauchen aufhören. Und indem man sich sage, okay, ich beginne mit dem neuen Jahr, erleichtere man sein Gewissen. "Denn dann muss man ja bis zum 1. Januar zumindest gar nicht mehr darüber nachdenken." (dpa)

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