Nachdem auf einem norwegischen Passagierschiff das Corona-Virus ausgebrochen ist, musste die Reederei Hurtigruten die Weiterfahrt verschieben.

Nachdem auf einem norwegischen Passagierschiff das Corona-Virus ausgebrochen ist, musste die Reederei Hurtigruten die Weiterfahrt verschieben.

Foto: Hinrich Bäsemann/dpa

Schiffe & Häfen

36 Corona-Fälle auf norwegischem Passagierschiff

Von nord24
2. August 2020 // 13:01

Der Coronavirus-Ausbruch unter Crew-Mitgliedern der „Roald Amundsen“ weitet sich aus. Auch bei einem deutschen Besatzungsmitglied fällt der Test positiv aus. Fast 400 Passagiere müssen in Quarantäne.

Passagier positiv getestet

Auf dem norwegischen Passagierschiff sind mittlerweile 36 Crew-Mitgliedern positiv auf Corona getestet worden. Unter ihnen sei auch ein deutscher Staatsbürger, teilte die norwegische Reederei Hurtigruten mit. 33 andere Betroffene kämen aus den Philippinen sowie jeweils einer aus Frankreich und Norwegen.

Im Zuge der Corona-Nachverfolgung wurde Hurtigruten nach eigenen Angaben zudem darauf aufmerksam gemacht, dass das Virus bei einem Passagier bestätigt worden sei, nachdem dieser auf einer vorherigen Tour mit der „Roald Amundsen“ auf Reisen gewesen sei.

Auslaufen verschoben

Das Expeditionsschiff „Roald Amundsen“ lag am Sonntag weiter im nordnorwegischen Tromsø vor Anker und wurde isoliert, Passagiere befanden sich nach Hurtigruten-Angaben keine mehr an Bord.

Planmäßig hatte die „Roald Amundsen“ am Freitagnachmittag in Richtung Spitzbergen in See stechen sollen - die Reise wurde jedoch abgesagt, nachdem am Freitag die ersten Infektionen bei vier Crew-Mitgliedern des Schiffes bekanntgeworden waren.

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