Zwei Schiffe auf dem Wasser.

Der Seenotrettungskreuzer „Hermann Rudolf Meyer“ machte länsgseits der „Ubena von Bremen“ fest und schleppte den Havaristen zur Fischereihafenschleuse.

Foto: DGzRS

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Blaulicht

Bremerhaven: „Ubena von Bremen“ kollidiert mit Stromkaje

Von nord24
13. September 2020 // 19:04

Der Hansekoggen-Nachbau „Ubena von Bremen“ ist am Sonntagnachmittag bei einer Ausflugsfahrt auf der Weser mit der Stromkaje am Container-Terminal in Bremerhaven kollidiert. Die 44 Menschen an Bord kamen nach Angaben der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) mit dem Schrecken davon.

„Ubena von Bremen“ mit Maschinenausfall

Grund für die Kollision war ein Maschinenausfall. Die Besatzung der „Ubena von Bremen“ hatte noch den Anker geworfen, um den drohenden Aufprall zu verlangsamen. Gegen den Südwestwind der Stärke fünf und den starken Ebbstrom konnte dieses Manöver jedoch wenig ausrichten.

„Hermann Rudolf Meyer“ schleppt den Hansekoggen-Nachbau in Sicherheit

Der Seenotrettungskreuzer „Hermann Rudolf Meyer“ verließ nach einer Alarmierung sofort seinen Liegeplatz im Alten Vorhafen und erreichte wenige Minuten später bereits die Unglücksstelle 500 Meter nordwestlich der Nordschleuse. Glücklicherweise gab es auf der „Ubena von Bremen“ keinen Wassereinbruch und keine Verletzten. Der Seenotrettungskreuzer schleppte den Hansekoggen-Nachbau daraufhin zu einem sicheren Liegeplatz an der Fischereihafenschleuse. Dort konnten alle Passagiere von Bord gehen.

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