Die Cap San Diego dockt bei German Dry Dock ein .

Die Cap San Diego dockt bei German Dry Dock ein .

Foto:

Schiffe & Häfen

Die "Cap San Diego" wird in Bremerhaven überholt

Von nord24
29. Februar 2016 // 15:00

Das Hamburger Museumsschiff "Cap San Diego" wird in den nächsten drei Wochen in einer Bremerhavener Werft überholt. Am Montag fuhr das maritime Denkmal in ein Schwimmdock von German Dry Docks ein. Der 1961 gebaute Frachter ist nach Angaben der Betreibergesellschaft das größte noch fahrtüchtige zivile Museumsschiff der Welt. Damit das so bleibt, muss der "weiße Schwan des Südatlantiks" alle fünf Jahre zum Schiffs-TÜV. Für die sogenannte Klassenerneuerung durch den Germanischen Lloyd stehen zahlreichen Arbeiten an, wie Geschäftsführer Jens Weber sagte. Die Kosten dafür belaufen sich auf eine Million Euro. 400 000 Euro stammen aus dem Denkmalschutzprogramm des Bundes, den Rest trägt die Stiftung Hamburger Admiralität als Eignerin. Tanks müssen gereinigt und ihre Dicke gemessen werden, Ladegeschirr getestet und in einem Zwischendeck 80 Quadratmeter rostiger Stahl ersetzt werden. "Der Rostfraß ist eine Spätfolge der Ladungen", sagte Weber. Auf der Südamerikaroute seien gesalzene Rinderhäute in der Luke transportiert worden, die noch feucht waren.

Seit 1988 liegt die "Cap San Diego" im Hamburger Hafen

Die "Cap San Diego" ist das letzte noch erhaltene Schiff einer Serie von sechs schnellen Stückgutfrachtern, die 1961/62 für die Reederei Hamburg Süd gebaut wurde und bis 1981 vor allem nach Südamerika fuhr. Seit 1988 liegt das Museumschiff an der Hamburger Überseebrücke, fährt aber regelmäßig nach Cuxhaven, Kiel, Wismar, Helgoland und Bremerhaven. Im Anschluss an den Werftaufenthalt wird die "Cap San Diego" am 23. März mit 500 Gästen an Bord auf der Weser nach Bremen und wieder zurück nach Bremerhaven fahren.  

Immer informiert via Messenger
Weihnachten steht vor der Tür. Wie genießt ihr euren Klaben am liebsten?
131 abgegebene Stimmen
Folge den Pinguins via Messenger