Nahaufnahme vom Bugstrahlruder der „Möwe“: Tausende Kalkröhren haben ein bizarres Geflecht geformt. Der Wurm wurde erstmals in Bremerhaven entdeckt.

Nahaufnahme vom Bugstrahlruder der „Möwe“: Tausende Kalkröhren haben ein bizarres Geflecht geformt. Der Wurm wurde erstmals in Bremerhaven entdeckt.

Foto: Bremenports

Schiffe & Häfen

Eklige Würmer breiten sich im Bremerhavener Hafen aus

26. September 2020 // 00:00

Im Kaiserhafen breitet sich ein Wurm aus, der in Deutschland bisher kaum bekannt war: Der Tüten-Kalkröhrenwurm. Der kann der Schifffahrt Probleme bereiten.

Eingeschleppt aus Australien

Der Wurm kommt eigentlich aus dem Indischen Ozean oder Süd-Australien. Eingeschleppt wurde er nach Europa vermutlich im Ballastwasser von Schiffen.

Schaden an Arbeitsschiff

In Bremerhaven wurde der Ficopomatus enigmaticus nun erstmals entdeckt: Am Arbeitsschiff „Möwe“ von Bremenports hatten tausende Würmer bereits ein korallenartiges Gebilde geformt. Das Bugstrahlruder funktionierte nicht mehr.

Große Riffe

Der Wurm liebt Brackwasser, um sich auszudehnen, und bleibt gern nah an der Oberfläche. Wenn ihm seine Umgebung passt, dann kann er massenhaft auftreten und sich ebenso rasch ausbreiten - angeblich bis zu Riffen von mehreren Metern Durchmesser.

Experten um Rat gefragt

Bremenports hat mehrere Proben an Meeresbiologen geschickt und wartet nun auf deren Expertise.

Mehr über die Würmer, was man gegen ihn tun kann und welche Schäden er noch angerichtet hat, lest Ihr bei NORD|ERLESEN.

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