Wilhelmshaven- Jade Weser Port - Eurogate

Am Wilhelmshavener Jade Weser Port wurden 2015 knapp 430000 Standardcontainer (TEU) umgeschlagen. Luftfoto Scheer

Foto: Foto von Jutrczenka/dpa

Schiffe & Häfen

Eurogate steigert Umschlag in Wilhelmshaven

Von Christoph Barth
25. Januar 2016 // 16:26

Das Containerumschlagsunternehmen Eurogate konnte den Umschlag an seinen deutschen Terminals im vergangenen Jahr leicht steigern. Nach den am Montag veröffentlichten Zahlen stieg die Zahl der Container in Bremerhaven, Hamburg und Wilhelmshaven auf 8,23 Millionen Standardeinheiten (TEU) – ein Plus von 1,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Dabei schneiden die einzelnen Terminals jedoch unterschiedlich ab. Bremerhaven musste mit 5,52 Millionen TEU ein Minus von 4,3 Prozent hinnehmen. Der Rückgang an der Stromkaje, an der Eurogate einen eigenen Terminal betreibt und an zwei Reedereiterminals beteiligt ist, fiel damit noch deutlicher aus als nach den vorläufigen Zahlen des Häfenressorts vom Dezember zu erwarten war. Damals war von einem Minus von 3,4 Prozent die Rede.

Schrumpfender Handel mit Russland

Als Hauptgrund für den Rückgang nennt Eurogate die schrumpfenden Feederverkehre von und nach Russland. Deutlich wird das auch am starken Umschlagrückgang am russischen Terminal Ust-Luga, an dem Eurogate beteiligt ist: minus 17 Prozent. Einen deutlichen Zuwachs verzeichnet der Jade-Weser-Port in Wilhelmshaven. Nach dem Fehlstart in den ersten zwei Betriebsjahren wurden dort 2015 erstmals Container in nennenswerter Menge umgeschlagen, weil die Großreedereien Maersk und MSC zwei Fernost- und einen Mittelostdienst an die Jade verlegt haben. Knapp 427 000 TEU gingen auf diese Weise über die Kajenkante – sechsmal mehr als im Vorjahr.

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